15.12.2017 13:13 Uhr - Clio Cup News
15.12.2017 13:13 Uhr

Pekař und Stucki nach Testtag vom LMP3 Auto begeistert

Mit brachialer Beschleunigung und atemberaubenden Kurvengeschwindigkeiten über die Piste: An ihren Testtag im LMP3 Rennwagen werden Tomáš Pekař und Andreas Stucki noch lange zurückdenken. Der Meister und der Gesamtdritte aus dem Renault Clio Cup Central Europe 2017 spulten am Mittwoch im Motorland Aragon rund 500 Kilometer ab und zeigten sich von dem 420 PS starken Boliden überwältigt.

„Das Auto ist fantastisch“, sagte Tomáš Pekař am Abend nach dem Test. „Eine einzigartige Erfahrung, so ein Auto fahren zu dürfen.“ Auch Andreas Stucki war beeindruckt: „Es ist wirklich kein Vergleich zu dem Clio Cup Auto“, so der Schweizer. Er und Pekař hatten den Testtag als Prämie für ihre Erfolge im Renault Clio Cup Central Europe 2017 erhalten.

VdeV-MEISTERTEAM UNTERSTÜTZTE LMP3-NOVIZEN

Betreut wurde der Test von Inter Europol Competition. Das Team von Michael Keese setzt den LMP3 Ligier mit seinem 420 PS starken Nissan Motor in drei Serien erfolgreich ein. In diesem Jahr sicherte sich Inter Europol Competition zum zweiten Mal in Folge den Meistertitel in der VdeV Endurance Serie. In der wettbewerbsstarken LMP3 Klasse der European Le Mans Series belegte das Team Gesamtrang fünf. Auch in der GT & Prototype Challenge fuhr der grün-gelbe LMP3 Rennsiege ein.

Nicht nur das Auto, sondern auch die Strecke war für Tomáš Pekař und Andreas Stucki Neuland. „Ich kannte die Strecke nur von Videoaufnahmen, die ich mir vorher angeschaut habe“, erzählte Andreas Stucki. „Am Dienstagabend sind wir dann noch mit einem Serienauto um die Strecke gefahren.“

CLIO-PILOTEN VON FAHRLEISTUNGEN DES PROTOTYPS FASZINIERT

Fast 100 Runden spulten Pekař und Stucki auf dem Kurs im Nordosten Spaniens ab. „Das Unglaublichste ist der Grip, den dieses Auto in den Kurven aufbaut. Das kannst Du Dir gar nicht vorstellen“, schwärmte Andreas Stucki. Tomáš Pekař fügte hinzu: „Durch die hohen Fliehkräfte tut mir jetzt sogar mein Nacken weh. Wirklich interessant zu spüren, dass mein Körper von diesem Auto an seine Grenzen gebracht wird.“

Den Fahrstil, den Pekař und Stucki vom Clio Cup Auto gewohnt sind, mussten sie im gänzlich anders konzipierten LMP3 Prototyp umstellen. Tomáš Pekař meinte: „Das Auto hat einen riesigen Motor und die Power setzt sofort voll ein, wenn man auf das Gaspedal tritt. Im Clio steht man am Kurvenausgang fast immer komplett auf dem Gas. Im LMP3 Auto muss man genau abwägen, wie stark man beschleunigt, denn sonst übersteuert das Auto sofort.“

HERANTASTEN AN DIE GRENZEN

Auch nach 500 Testkilometern waren die Piloten noch nicht am Limit angelangt. „Mittags haben wir mit dem Team unsere Onboard-Videos ausgewertet“, erzählte Andreas Stucki. „Danach war ich deutlich schneller. Aber nach oben ist noch viel Luft. Mit dem Auto muss man viel fahren, um das Vertrauen zu gewinnen.“

„Ich bin sehr dankbar, dieses Auto mal erlebt zu haben“, freute sich Andreas Stucki nach dem Testtag. Auch Tomáš Pekař zeigte sich stolz: „Ohne die Arbeit im Renault Clio Cup Central Europe hätte ich dieses Auto wohl nie gefahren.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.renault-sport.de und auf der Facebook-Seite des Renault Clio Cup Central Europe.

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