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18.02.2015 13:44 Uhr

2015: Zehn Jahre Formel Renault 2.0 NEC

2015 steht für den Formel Renault 2.0 Northern European Cup die zehnte Saison ins Haus. Die Geschichte beginnt jedoch nicht erst mit der Seriengründung im Jahr 2006. Der Formel Renault 2.0 NEC wurde aus den bis dahin ausgetragenen Formel Renault Meisterschaften aus Deutschland und den Niederlanden zusammengeschlossen.

Seitdem steht eine Partnerschaft von Renault Motorsport Deutschland und dem niederländischen Unternehmen MdH Communications hinter dem Formel Renault 2.0 NEC.

Mick de Haas, CEO von MdH Communications, sagt: „Wir sind stolz, auch nach zehn Jahren noch so gut aufgestellt zu sein. Das zeigt, wie gut das Formelsport-Konzept von Renault ist. Es bleibt konstant stark. Wir sind immer noch da, während viele andere Serien und Autos gekommen und gegangen sind. Wir haben bewiesen, dass unsere Serie eines der wichtigsten Sprungbretter für die Formel 1 ist.“

„Wir sind eine echte europäische Serie. Die neugeformten Formel 4 Meisterschaften sind nationale Serien, kosten aber das Gleiche oder sogar ein bisschen mehr und müssen ihre Beständigkeit noch beweisen. Die Formel 3 hat das dreifache Budget von uns und nur die Europameisterschaft hat überlebt.“

Weiter sagt Mick de Haas: „Junge Formel-Fahrer können vom Beginn ihrer Karriere den gesamten Weg in die Formel 1 mit einem Renault-Produkt bestreiten. Sie können mit dem Formel Renault 1.6 Auto einsteigen, dann am Formel Renault 2.0 NEC teilnehmen, gefolgt vom Formel Renault 2.0 Eurocup. Von dort aus geht es in die Formel Renault 3.5 und dann zum absoluten Höhepunkt, die Formel 1.

Selbstverständlich kommt es dabei nicht nur auf das Fahrzeug an. Die Piloten müssen talentiert sein, das nötige Geld mitbringen und ein großes Netz an Unterstützern aufweisen. Wir arbeiten sehr eng mit den Teams zusammen, die junge Fahrer besonders fördern und sie zu zukünftigen Stars machen.“

„Wir hatten von Beginn an sehr professionelle Teams in unserer Serie“, erinnert sich Ralph Weishaupt, der Leiter von Renault Motorsport Deutschland. „Inzwischen hat sich der Markt weiterentwickelt. Ich bin sehr froh, dass wir uns mitentwickelt haben. Das zeigen zum Beispiel die sechs Formel 1-Strecken im diesjährigen Kalender und die Live-Übertragung.“

Die Geschichte der Deutschen Formel Renault Meisterschaft geht bis ins Jahr 1991 zurück. Aus ihr entsprangen spätere Formel 1 Piloten wie Christan Klien (Meister 2002), Scott Speed (Meister 2004) und Testpilot Marcel Lasée (Meister 2001). Marcel Tiemann, gemeinsam mit Pedro Lamy Rekordsieger der 24 Stunden auf dem Nürburgring, gewann das Championat 1994.

Einige Ex-Meister sind der Formel Renault noch heute verbunden. Lechner Racing startet seit 2014 im Formel Renault 1.6 NEC Junior. Einer der Teamverantwortlichen ist Robert Lechner, der 1997 die Deutsche Formel Renault gewann. Auch der Meister von 1995, Ralf Druckenmüller, betreut noch heute Piloten im Formel Renault 2.0 NEC als Ingenieur, zuletzt den Niederländer Roy Geerts.

Auch die Niederländische Formel Renault wurde ab 1991 ausgefahren, von 1996 bis 2002 allerdings als Benelux Meisterschaft. Die Meister der Jahre 2003 und 2004, Paul Meijer und Junior Strous, gingen einige Jahre später in die USA und stiegen in die Indy Lights ein. Der Meister von 2005, Renger van der Zande, ging 2011 mit Mercedes in der DTM an den Start.

In der Formel 1 findet man, sowohl in der Vergangenheit, als auch momentan, eine Vielzahl an Piloten, die für eine oder mehrere Saisons im Formel Renault 2.0 NEC am Start waren.

Valtteri Bottas gewann seine zweite Saison in der Meisterschaft im Jahr 2008 und ist nun Top-Pilot im Williams Formel 1 Team. Daniil Kvyat (Saison 2010 bis 2012) fährt nun für das Red Bull Formel 1 Team. Carlos Sainz jr. (Gesamtsieger 2011) hat jüngst bei der Scuderia Toro Rosso angedockt, während Sébastien Buemi (Saison 2006) früher für dieses Team fuhr. Auch heute sitzt Buemi noch in einem Renault-Fahrzeug, in der FIA Formel E. Robin Frijns (Saison 2010 bis 2011) war Testfahrer des Caterham Teams im Jahr 2014.

Kevin Magnussen (Saison 2009) fuhr 2014 für McLaren in der Formel 1 und bleibt dem Team dieses Jahr als offizieller Testfahrer erhalten. Weitere Söhne bekannter rennfahrender Väter, die im Formel Renault 2.0 NEC angetreten sind, sind Josh Hill, Johnny Cecotto jr., Louis Delétraz, Aurélien Panis und Jules Gounon.

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