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23.04.2016 18:02 Uhr

Boccolacci und Tech 1 Racing glänzen bei ihrem Debut

Der Franzose Dorian Boccolacci und sein Team Tech 1 Racing, beides Neueinsteiger im Formula Renault 2.0 Northern European Cup, haben das mitreißende Auftaktrennen im italienischen Monza gewonnen. Der Russe Nikita Troitskiy (Fortec Motorsports) und der Brite Lando Norris (Josef Kaufmann Racing) wurden Zweiter und Dritter. Das Podium bestand damit ausschließlich aus Neuzugängen. Polesetter Jehan Daruvala (Josef Kaufmann Racing) kam als Vierter ins Ziel. Leichter Regen gegen Ende machte die Windschattenschlachten unberechenbar.

Jehan Daruvala hielt in Runde eins die Führung. Von Startplatz drei aus überholte Dorian Boccolacci in der ersten Runde Lando Norris and zog wenig später auch an Jehan Daruvala vorbei. Mit zahlreichen Platzwechseln bildeten zeitweise sieben Autos die Führungsgruppe.

BOCCOLACCI ZIEHT WEG, TROITSKIY KOMMT NACH VORNE

Durch die Kämpfe hinter sich konnte Dorian Boccolacci, ein Umsteiger aus der Formel 3 Europameisterschaft, eine Lücke aufbauen. Nikita Troitskiy war aus der vierten Position gestartet, konnte beide Josef Kaufmann Racing Autos überholen und damit auf Rang zwei nach vorne fahren.

Die ersten beiden Ränge waren sortiert. Dahinter kämpften Daruvala und Norris um den letzten Platz auf dem Podest. Einsetzender Regen machte das Attackieren knifflig. MSA Formula Meister Norris kam an seinem Teamkollegen vorbei und sicherte sich einen Pokal.


DREI NEUEINSTEIGER UND ZWEI ROOKIES AUF DEM PODIUM

Dorian Boccolaccis Premierensieg war auch ein wichtiger Erfolg für das Eurocup-erfahrene Team Tech 1 Racing aus Toulouse, das erstmals im Formula Renault 2.0 Northern European Cup antritt. SMP Formel 4 NEZ Aufsteiger Nikita Troitskiy überspielte seine geringe Erfahrung im Formel Renault 2.0 Auto nicht nur mit seinem zweiten Platz, sondern auch mit dem Sieg in der Rookie Wertung für die unter 18-jährigen Piloten. Lando Norris wurde zweitbester Rookie.

Hinter seinen beiden Teamkollegen wurde Robert Shwartzman (Josef Kaufmann Racing) Fünfter vor zwei weiteren Tech 1 Racing Piloten, Sacha Fenestraz und Gabriel Aubry. Vasily Romanov (Fortec Motorsports), Alex Gill (Mark Burdett Motorsport) und Hugo de Sadeleer (Tech 1 Racing) komplettierten die ersten Zehn.

DEFOURNY STRAUCHELT, DEUTSCHER HÖRR LANDET ÜBERRASCHUNGSERFOLG

Der Polesetter von morgen, Max Defourny (R-ace GP), kam zur Rennmitte mit Getriebeproblemen an die Box. Der Rookie Meister des Vorjahres sah auf Rang 19 noch die Zielflagge.

Julien Falchero (R-ace GP), Alexej Korneev (JD Motorsport) und Nerses Isaakyan (AVF by Adrián Vallés) fuhren in der ersten Schikane aufeinander auf und fielen aus.

Laurents Hörr (Dutt Motorsport) fuhr vom letzten Startplatz auf Rang zwölf nach vorne. Der Neueinsteiger aus der Nähe vom Stuttgart bekam am Freitag wegen technischer Probleme wenig Fahrpraxis und konnte unter den schwierigen Bedingungen im Rennen Boden gut machen.

DEFOURNY UND DARUVALA PEILEN SCHADENSBEGRENZUNG AM SONNTAG AN

Max Defourny und Jehan Daruvala teilen sich beim zweiten Rennen die erste Startreihe. Will Palmer (R-ace GP) kommt von Platz drei. Im ersten Rennen fuhr Palmer auf Rang 13. Sein Bruder Jolyon, Formel 1 Pilot bei Renault, überreichte die Pokale bei der Siegerehrung. Der Sieger aus Rennen eins, Dorian Boccolacci, startet morgen vom sechsten Platz.

Am Sonntag kann das zweite Rennen ab 10:15 Uhr mit deutschem Kommentar auf www.renault-sport.de und mit englischem Kommentar auf www.formularenault.tv verfolgt werden.

FAHRERSTIMMEN

Dorian Boccolacci (Tech 1 Racing): “Ich konnte beide Kaufmann Autos überholen. Später war es schwierig, im Regen keine Fehler zu machen. Wenn man beim Bremsen zu schnell einlenkt, blockieren die Reifen. Das ist mir auch passiert. Mit einem Bremsplatten sind die Reifen wieder und wieder stehengeblieben. Aber das Auto war super. Es ist auch ein tolles Ergebnis für Tech 1 Racing bei ihrem Debut hier in der Meisterschaft.“

Nikita Troitskiy (Fortec Motorsports): “Das Rennen war erfolgreich, aber sehr schwierig weil es geregnet hat. Zum Glück konnte ich die Lücke zu Lando halten. Ich musste mich an die Bremsen gewöhnen. Die sind anders als die, an die ich aus der Formel 4 gewöhnt war.“

Lando Norris (Josef Kaufmann Racing): “Der Regen hat es schwierig gemacht. Es gab nur zwei Kurven, die richtig nass waren. Aber es ist beim Einlenken in eine Kurve schwierig zu erkennen, wie nass es tatsächlich ist und wo der Bremspunkt liegt. Wenn man als Zweiter startet, ist es nicht gerade toll, Dritter zu werden. Trotzdem haben wir gute Punkte für die Meisterschaft geholt.“

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