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01.05.2016 12:29 Uhr

Calcum gewinnt unangefochten, Kaibach erstmals auf dem Podium

Dino Calcum (Stucki Motorsport) trotzte im Auftaktlauf zum Renault Clio Cup Central Europe am Sachsenring der Konkurrenz und einer Safety Car Phase. Der Bochumer fuhr souverän zum Sieg. Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) feierte mit Platz zwei sein erstes Podium. Calcums Teamkollege, Andreas Stucki (Stucki Motorsport), wurde Dritter.

Bei sonnigen, aber kühlen Temperaturen unter zehn Grad kämpften die Piloten in der Startphase mit geringem Grip. Dino Calcum setzte seine Pole Position in die Führung um. Dahinter kamen einige Fahrer schlecht weg. Daniel Nyffeler (No Name Fighter) fuhr mit einem sauberen Start auf Platz zwei vor. Sandro Kaibach schnappte sich jedoch schnell seine zweite Position zurück. Andreas Stucki zog mit und verwies Nyffeler auf Rang vier.

SAFETY CAR FÜHRT SPITZE WIEDER ZUSAMMEN

Neuzugang Tomasz Wójcik (Schlaug Motorsport) drehte sich in der vierten Runde von der Strecke. Der Clio des in Paderborn wohnenden Polen verhakte sich im Kiesbett und überschlug sich. Nach der einfachen Rolle versuchte der 17-Jährige sogar weiterzufahren, musste aber aufgeben. Das Auto soll für Rennen zwei wieder fahrbereit sein.

Zur sicheren Bergung rückte das neue Renault Mégane Trophy R Safety Car aus. Beim Restart baute Calcum sofort wieder eine Lücke zu den Verfolgern auf. Andreas Stuckis Attacke auf Platz zwei wehrte Sandro Kaibach ab. Der Schweizer Stucki geriet dagegen wenig später in die Fänge von Manuel Brinkmann (Steibel Motorsport). Der Neueinsteiger hatte sich nach mäßigem Start wieder nach vorne gekämpft und Daniel Nyffeler überholt.

TOP FÜNF IN DER SCHLUSSPHASE UNVERÄNDERT

Mit bezogenen Abständen änderte sich die Reihenfolge auf den ersten fünf Rängen nicht mehr. Dino Calcum machte den Start-Ziel-Sieg perfekt. Sandro Kaibach freute sich, in seinem ersten Rennen bei Steibel Motorsport, nicht nur über sein erstes Podium im Clio Cup Central Europe. Der 18-Jährige gewann auch die Junior Wertung für die Piloten bis 20 Jahre. Andreas Stucki fuhr, wie auch beim Auftaktrennen 2015, auf Rang drei. Manuel Brinkmann beschloss sein erstes Rennen auf Position vier vor Daniel Nyffeler.

Um Rang sechs balgten sich René Leutenegger (No Name Fighter) und Dillon Koster (Certainty Racing Team) in einem engen, rundenlangen Kampf. Routinier Leutenegger behielt die Oberhand und gewann außerdem die Gentleman Wertung. Der Schweizer hatte vor dem Zeittraining mit seinem neuen Teampartner, Daniel Nyffeler, mit No Name Fighter die Betitelung für die gemeinsame Mannschaft bekanntgegeben.

Die beiden Seyffahrt Motorsport Piloten, Mike Hesse und Tobias Zoll, sowie Junior Simon Reicher (Certainty Racing Team) beschlossen das Feld.

Nils Mierschke (Mierschke Motorsport) erlebte eine enttäuschende Rückkehr in den Tourenwagensport. Beim Start würgte Mierschke den Motor ab, fuhr zwar im Anschluss bis auf Platz sechs nach vorne, wurde allerdings aus der Wertung genommen. Der Fränkisch-Crumbacher hatte eine Durchfahrtsstrafe wegen einer Rempelei nicht angetreten. Mierschke entschuldigte sich nach dem Rennen für die Unachtsamkeit und muss keine weiteren Konsequenzen befürchten.

VERGLEICHBARE AUSGANGSLAGE FÜR RENNEN ZWEI

Das zweite Rennen wird um 17:20 Uhr gestartet und ab 17:10 auf www.renault-sport.de übertragen. Auch hier stehen Dino Calcum und Sandro Kaibach in der ersten Startreihe.

Das erste Rennen können Sie unter folgendem Link erneut anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=X1r9CXmqPH4

FAHRERSTIMMEN

Dino Calcum (Stucki Motorsport): “Ich konnte vom Rest des Feldes immer ganz gut wegfahren. Das war heute unsere Stärke, auch beim Restart hinter dem Safety Car. Sandro hat bergauf den Schwung mitgenommen und ist erstmal drangeblieben. Dann hat er aber einen Fehler gemacht. Deswegen musste ich am Ende nur noch mit 90 Prozent Einsatz fahren.“

Sandro Kaibach (Steibel Motorsport): “Das erste Podium fühlt sich supergeil an. Der Start war nicht gut und es war schwierig, die Reifen auf Temperatur zu halten. Meine Hinterachse war sehr unruhig. Alles in allem hat es aber ganz gut funktioniert. Der Sieg im zweiten Rennen wäre natürlich eine Steigerung, aber das halte ich für sehr schwierig.“

Andreas Stucki (Stucki Motorsport): “Mein Start war gut. Alle anderen um mich herum sind schlecht weggekommen. Im Omega hatte ich einen massiven Quersteher. Da habe ich die Plätze direkt wieder verloren. Später war ich nah dran an Sandro, weil er einen Fehler gemacht hat. Dann habe ich aber selbst einen gemacht und es wurde nochmal eng mit Manuel um Platz drei. Viele Kurven gehen links herum. Deswegen war es bei den kühlen Temperaturen schwierig, die Reifen auf der linken Seite auf Temperatur zu bringen.“

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