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19.08.2014 11:37 Uhr

Carsten Mohe freut sich auf WM-Debüt des neuen Renault Clio R3T bei der Rallye Deutschland

Riesige Vorfreude statt Lampenfieber: Als erstes Team überhaupt startet Mohe Rallyesport am kommenden Wochenende mit dem brandneuen Renault Clio R3T bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Bei der Rallye Deutschland brennt Routinier Carsten Mohe darauf zu zeigen, was der rund 225 PS starke Fronttriebler kann – zumal der schnelle Sachse auch intensiv bei der Entwicklung des Clio R3T mitwirkt.

Die Generalprobe am vergangenen Wochenende verlief vielversprechend, jetzt freut sich Carsten Mohe auf die WM-Premiere bei der Rallye Deutschland vom 21. bis 24. August. „Die Testkilometer bei der Rallye Wartburg waren sehr wichtig, auch wenn es sehr stressig war, das Auto rechtzeitig fertigzustellen“, erklärt der Fronttriebler-Spezialist. „Wir haben rund um Eisenach viel gelernt und konnten daraufhin für die Rallye Deutschland noch einige Dinge optimieren. Jetzt sind wir gespannt, wie es in diesem extrem starken Feld läuft.“

Zu den Verbesserungen vor dem neunten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft zählen unter anderem andere Stoßdämpfer. „Wir werden sehen, ob das ein Schritt in die richtige Richtung war. Es ist ja gerade das Spannende, das Auto nicht nur zu fahren sondern auch zu entwickeln“, findet Mohe. Der 41-Jährige aus Crottendorf im Erzgebirge ist intensiv in die Entwicklungsfahrten mit Renault Sport Technologies eingebunden. „Ich denke, dass ich den französischen Ingenieuren viele wichtige Hinweise liefern konnte. Auf Basis meiner Erfahrung habe ich zum Beispiel Empfehlungen für Feder- und Dämpferraten und für die Einstellung von Spur und Sturz an der Vorderachse abgegeben.“

Bei der Rallye Deutschland werden Mohe und Beifahrer Sebastian Walker von Ingenieuren der Renault Sportabteilung und des Fahrwerks-Spezialisten Sachs unterstützt. Auch Jean-Pascal Dauce, Motorsport-Direktor bei Renault Sport Technologies, wird den geschichtsträchtigen ersten Einsatz des Renault Clio R3T auf WM-Ebene aus nächster Nähe beobachten.

„Wir freuen uns sehr, in Trier am Start zu stehen“, unterstreicht Carsten Mohe. „Einen WM-Lauf zu bestreiten, ist immer etwas Außergewöhnliches, und die ,Deutschland‘ ist eine sehr anspruchsvolle Rallye.“ Der Sachse kennt das deutsche Saisonhighlight seit rund 20 Jahren: Er ging hier 1994 erstmals an den Start und ließ seitdem kaum eine Ausgabe aus. „In diesem Jahr kribbelt es natürlich noch viel mehr im Gasfuß“, bekennt Carsten Mohe. „Wir möchten zeigen, was das neue Auto kann. Die Reifen, die wir beim WM-Lauf benutzen, kennen wir noch nicht gut genug, und wir fanden auch keine Gelegenheit, mit dem brandneuen Auto noch in den Weinbergen zu testen. Es kann also sein, dass wir einige Überraschungen erleben – hoffentlich nur positive“, lacht der sympathische Sachse.

Voraussagen über mögliche Platzierungen verbieten sich naturgemäß bei einem derart neuen Fahrzeug. Die Voraussetzungen für eine starke Darbietung sind jedoch nicht nur in technischer Hinsicht gegeben. „Wir gehören in der Starterliste zu den ersten Priority-3-Fahrern, diese Startposition ist sicher nicht von Nachteil. Wir sind besonders gespannt, wie wir gegen die anderen R3-Fahrzeuge aussehen. Fakt ist, dass der neue Clio R3T ein richtiges Rallye-Auto ist. Er bietet viel mehr Einstellmöglichkeiten als der Vorgänger, was ich als Fahrer extrem reizvoll finde. Wir sind jedenfalls sehr guter Dinge.“

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