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24.04.2016 15:06 Uhr

Defourny schlägt zurück und dominiert in Rennen zwei

Nach seinem enttäuschenden Auftaktrennen antwortete der Belgier Max Defourny (R-ace GP) mit dem Sieg im zweiten Rennen zum Formula Renault 2.0 Northern European Cup am Sonntagmorgen in Monza. Jehan Daruvala (Josef Kaufmann Racing) kämpfte hart für einen Podestplatz und erreichte Rang zwei, nachdem er gestern als Vierter das Podium verpasst hatte. Als Vierter lag Lando Norris (Josef Kaufmann Racing) an der Spitze der Rookie Wertung.

Bei Sonnenschein und trockener Strecke kam Defourny sauber von der Pole Position weg und führte, trotz eines kleinen Verbremsers, in die erste Schikane. Es war das erste und letzte Mal, dass sich Defourny Attacken erwehren musste. Durch Kämpfe hinter ihm setzte sich der Belgier ab und fuhr mit vier Sekunden Vorsprung ins Ziel. Defournys Dominanz in Rennen zwei war die richtige Antwort auf den letzten Platz wegen Getriebeproblemen tags zuvor.

ABWECHSELUNGSREICHER KAMPF UM VERBLEIBENDE PODESTPLÄTZE

Hinter Defourny blieb Daruvala am Start Zweiter. Dessen Teamkollege Lando Norris überrumpelte Will Palmer und Sacha Fenestraz (Tech 1 Racing) mit einem Überholmanöver auf der Außenseite in Kurve eins. Im Laufe der ersten Runde zog Norris auch noch an Daruvala vorbei.

Bei Halbzeit schlug der Force India Junior allerdings zurück und übernahm wieder Platz zwei. Will Palmer nutzte die Gunst der Stunde, überholte Norris ebenfalls und war zurück auf dem dritten Platz, von dem er gestartet war. Diese drei Piloten bekämpften sich weiter um die Podestplätze. Dahinter schloss Dorian Boccolacci (Tech 1 Racing), der Sieger von Rennen eins, auf. Die Reihenfolge blieb allerdings unverändert.

SECHS UNTERSCHIEDLICHE FAHRER BEIM AUFTAKT AUF DEM PODIUM

Mit Daruvala und Palmer, die sich zu Defourny auf das Podest stellten, standen in beiden Rennen gänzlich andere Fahrer auf dem Podium. Lando Norris machte eine kleine Ausnahme aus. Er bekam als Vierter den Rookie Pokal. Mit Platz fünf verlässt Dorian Boccolacci Italien als Meisterschaftsführender.

Nikita Troitskiy (Fortec Motorsports) schaffte Rang sechs nach Platz zwei gestern. Gabriel Aubry (Tech 1 Racing), Alex Gill (Mark Burdett Motorsport), Vasily Romanov (Fortec Motorsports) und Henrique Chaves (AVF by Adrián Vallés) folgten und komplettierten die ersten Zehn. Der Russe Romanov war aus der vorletzten Position gestartet.

Sacha Fenestraz (Tech 1 Racing) beschädigte sich im Positionskampf den Frontflügel und kam auf dem 14. Platz an, nachdem er als Vierter losgefahren war. Der Russe Robert Shwartzman (Josef Kaufmann Racing) wurde nach einem Ausrutscher in der Ascari Schikane mit Folgeschaden als Letzter gewertet.

Nach dem ereignisreichen und umkämpften Auftakt in Monza visiert der Formula Renault 2.0 Northern European Cup sein zweites Wochenende an. Vom 13. bis 15. Mai gastiert die Meisterschaft auf Englands Meilenstein im Rennsport, dem Grand Prix Kurs von Silverstone.

Bis dahin finden Sie weitere Informationen auf den Facebook und Twitter Profilen der Meisterschaft.

FAHRERSTIMMEN

Max Defourny (R-ace GP): “Wir hatten eine gute erste Runde und ich konnte sofort eine Lücke aufbauen. Dadurch war ich aus dem Windschatten der anderen. Ich konnte den Abstand halten und den Sieg einfahren. Gestern hatten wir einfach Pech. Das Fazit bleibt positiv, denn die Pace war gut. Jetzt müssen wir die Punkte aufholen, die wir verloren haben.“

Jehan Daruvala (Josef Kaufmann Racing): “Lando hatte einen besseren Start und konnte mich überholen. Leider haben wir etwas zu hart miteinander gekämpft und Max konnte davonziehen. Die Gangart war okay und ich konnte Lando wieder überholen. Am Ende haben meine Hinterreifen nachgelassen und Max war schon zu weit weg. Aber wir haben dieses Wochenende gute Punkte mitgenommen.“

Will Palmer (R-ace GP): “Es war ein umkämpftes Rennen. In der ersten Runde habe ich einen Platz verloren und musste mich hart verteidigen. Dann konnte ich mich aber befreien und gegen Ende des Rennens Lando und Jehan einholen. Der Schlüssel war unser gutes Qualifying für Rennen zwei. Im Mittelfeld in Rennen eins habe ich meinen Frontflügel beschädigt. Ansonsten wäre das Rennen besser gelaufen. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Silverstone.“

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