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18.09.2017 14:21 Uhr

Die Team-Bilanzen aus Most

Wir werfen einen Blick zurück auf die Resultate der Teams beim vorletzten Rennwochenende im Autodrom Most.

Beim vergangenen Rennwochenende in Most hat sich das BM Racing Team die Führung in der Team-Wertung zurückgeholt. Mit Karol Urbaniak (# 31) und Albert Legutko (# 17) hat die polnische Mannschaft vor dem Finale in Hockenheim zudem zwei Anwärter auf den Titel in der Rookie-Wertung.

Mit den Plätzen vier und fünf behielt Karol Urbaniak den zweiten Rang in der Rookie-Wertung und liegt nur vier Punkte hinter dem Führenden, Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport).

Albert Legutko startete beide Rennen von weit hinten, nachdem er im ereignisreichen Qualifying keine schnelle Runde setzen konnte. Im ersten Rennen fuhr der Pole bis auf Rang fünf nach vorne. Im zweiten Lauf führte ihn seine Aufholjagd immerhin auf Rang 13.

Tomasz Magdziarz (# 21) hatte in Most viel zu tun. Der Pole startete nicht nur im Renault Clio Cup Central Europe, sondern auch im Kia Lotos Race. Mit den Plätzen zwölf und elf knüpfte Magdziarz an die Resultate vom Auftakt in Oschersleben an.

Tomasz Wójcik (# 4) musste im ersten Rennen mit einem technischen Defekt kurz vor Schluss aufgeben. Der in Deutschland lebende Pole wurde noch auf Platz 20 gewertet. Im zweiten Rennen belegte Wójcik den 18. Rang.


Stucki Motorsport erlebte ein schwieriges, aber versöhnliches Rennwochenende.

Andreas Stucki (# 9) kam zwar im ersten Rennen nicht über Platz acht hinaus, fuhr in Lauf zwei dann aber auf den zweiten Rang und bleibt beim Finale in Hockenheim damit im Titelrennen. Der Schweizer liegt nur zwei Punkte hinter dem Gesamtzweiten, Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team).

Lisa Brunner (# 44) kämpfte mit einem langwierigen Elektrikproblem. Dennoch fuhr die einzige Frau im Starterfeld im Qualifying auf den neunten Rang. Das turbulente erste Rennen beendete sie auf Platz 14. Mit gefundenem Fehler und behobenen Problem erreichte Lisa Brunner im zweiten Lauf schließlich die neunte Position und erreichte damit ihr bisher bestes Resultat in diesem Jahr.


Auch das Ahrens Racing Team kämpft noch um den Titel in der Gesamtwertung.

Niklas Mackschin (# 66) nahm im ersten Rennen als Dritter einen Pokal mit. Im zweiten Lauf wurde Mackschin Vierter. Damit ist er vor dem Finale in Hockenheim unverändert Zweiter in der Gesamtwertung, liegt allerdings nur noch zwei Punkte vor Andreas Stucki (Stucki Motorsport).

Luke Wankmüller (# 68) pilotierte das zweite Auto, in dem Teamchef Alf Ahrens zuletzt auf dem Nürburgring selbst an den Start ging. Der 16-jährige Umsteiger aus dem Kartsport absolvierte das erste Wochenende seiner Automobil-Rennkarriere. Mit Platz zehn in beiden Rennen feierte der Pforzheimer einen gelungenen Einstand.


Tomáš Pekař (# 11) reist als Titel-Favorit zum Finale nach Hockenheim. Der rennfahrende Teamchef von Carpek Service hat in Most vor heimischem Publikum seinen Vorsprung ausgebaut. In Rennen eins musste sich der Lokalheld noch hinter Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) auf Platz zwei anstellen. Den zweiten Lauf entschied der Liebling der Massen für sich und begeisterte das Publikum auf den gefüllten Naturtribünen. Bei 64 noch zu vergebenen Zählern hat der Tscheche ein Polster von 52 Punkten.

Seyffarth Motorsport erlebte ein Rennwochenende mit Höhen und Tiefen.

Klarer Höhepunkt war der zweite Sieg für das Team von Rüdiger Seyffarth im Renault Clio Cup Central Europe, eingefahren durch Bartosz Paziewski (# 20). Der junge Pole hatte sein Auto im ersten freien Training am Freitag in der Out-Runde bei einem Abflug schwer beschädigt. Nach Reparaturarbeiten bis in die Nacht gewann Paziewski das erste Rennen am Folgetag. In der Startrunde von Lauf zwei zog sich Paziewski einen Reifenschaden zu und belegte nach einem Boxenstopp Platz 19. Dennoch ist Paziewski weiterhin knapper Tabellenführer in der Rookie-Wertung.

Max Zschuppe (# 30) hatte in Most in kleines Heimspiel, denn der Rookie lebt unweit der tschechischen Grenze. Im ersten Rennen belegte Zschuppe den 15. Platz. Im zweiten Lauf schied er nach einem Unfall aus.

Auch das Wochenende von Robin Rogalski (# 19) wurde durch einen Unfall gekennzeichnet. Der 17-Jährige schlug in der Schlussphase von Rennen eins heftig in einen Reifenstapel ein. Zwar wurde der Pole noch auf Platz 19 gewertet, doch das Auto war zu stark beschädigt, um es rechtzeitig für das zweite Rennen zu reparieren.


Schläppi Race-Tec brachte beim vergangenen Rennwochenende lediglich das Auto von Loris Prattes (# 3) an den Start. Der 16-Jährige zählte zu den Unfallopfern am nassen Trainingsfreitag. Teamchef Matthias Schläppi brachte das Auto über Nacht und ohne personelle Verstärkung wieder in Schuss. Die Nachtschicht sollte sich lohnen, denn zum ersten Mal fuhr Loris Prattes in beiden Rennen in die Top Ten. In Lauf eins wurde Prattes Neunter. Im zweiten Rennen folgte Platz acht für den Neueinsteiger.


Schlaug Motorsport und Kevin Landwehr (# 5) knüpften in Most an die Resultate vom Nürburgring an. Der Rookie aus der Nähe von Osnabrück belegte in beiden Rennen den sechsten Platz.

Abseits vom Renngeschehen hielt Schlaug Motorsport auch in diesem Jahr ein Stück Most-Tradition aufrecht. Heidi Schlaug, die Frau von Teamchef Manfred Schlug, lud alle Fahrer, Teams und Offizielle nach dem ersten Rennen zu selbstgebackenen Waffeln mit Sahne und heißen Kirschen ein.


MAIR Racing Osttirol und Sandro Soubek (# 23) feierten das erste Podium ihrer noch jungen Rennsport-Karriere. Der Österreicher hatte erst in diesem Jahr mit dem Automobilsport begonnen, nachdem er seine Karriere als Ski-Rennläufer verletzungsbedingt beenden musste. Schon im ersten Rennen kämpfte Soubek in der Spitzengruppe, wurde aber durch eine nachträgliche 30 Sekunden Strafe auf Rang 16 durchgereicht. Im zweiten Lauf hielt sich Soubek im Führungskampf und brachte mit Rang drei seinen ersten Pokal nach Hause.


Nach dem Auftritt in Dijon-Prenois gingen Wüst Motorsport und Reto Wüst (# 48) zum zweiten Mal in diesem Jahr an den Start. Im vergangenen Jahr hatte der Routinier Wüst in Most auf dem Podium gestanden. In diesem Jahr wurde der frühere Meister aus dem Renault Clio Cup Bohemia in beiden Rennen Siebter. Somit gewann der Schweizer zwei Mal die Gentlemen-Wertung.


Das niederländische Certainty Racing Team erlebte mit seinem Rookie Lucas Groeneveld (# 15) einen erfolgreichen Auftritt. Der junge Niederländer fuhr mit den Plätzen elf und zwölf die bisher besten Ergebnisse seiner Debütsaison im Rennsport ein. Nach den Starts in Spa-Francorchamps und Zandvoort bestritt Groeneveld erst sein drittes Rennwochenende.


Zum ersten Mal ging RTM Motorsport im Renault Clio Cup Central Europe mit zwei Autos an den Start. Neben Stammfahrer Antonio Citera (# 24) ging Teamchef René Martinek (# 13) mit dem älteren Renault Clio R.S. III Cup Auto ins Rennen.

Der Italiener Citera fuhr die Positionen 13 und 14 ein und sicherte sich damit die bisher besten Resultate seiner Saison.

René Martinek musste das erste Rennen nach Kollisionen in der Startrunde an der Box aufgeben. Im zweiten Lauf belegte der mehrfache österreichische Tourenwagen-Meister, der inzwischen nur noch sporadisch Rennen fährt, den 16. Platz.


Bei ihrem Heimspiel stieß die Fullin Race Academy mit zwei Piloten zum Feld des Renault Clio Cup Central Europe. Die Rennschule vom zweifachen Tourenwagen Europameister Petr Fulín ist am Autodrom Most beheimatet.

Der Pole Maciej Łaszkiewicz (# 71) fuhr die Positionen 17 und 15 ein.

Sein tschechischer Teamkollege Petr Čížek (# 76) belegte die Plätze 18 und 17.

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