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21.09.2014 13:30 Uhr

Finalrennen abgesagt, Barnicoat damit Meister

Dichter Nebel hing am frühen Sonntagmorgen über dem Nürburgring und machte die Freigabe des Finalrennens zum Formel Renault 2.0 Northern European Cup 2014 unmöglich. Der erst 17-jährige Brite Ben Barnicoat (Fortec Motorsports) feiert damit den Meistertitel, ausgerechnet in seiner ersten Saison nach dem Kartsport.

Zwei Saisonsiege und fünf Podien konnte Barnicoat in seiner ersten Saison im Autorennsport verbuchen. Nach 15 Rennen bleiben 16 Punkte Vorsprung auf Louis Delétraz (Josef Kaufmann Racing) übrig, der sich damit den Vizetitel sichert. Der Schweizer feierte einen Sieg und ebenfalls fünf Podien.

Dahinter liegen der Brite Seb Morris (Fortec Motorsports) und der Niederländer Steijn Schothorst (Manor MP Motorsport) punktgleich. Aufgrund der besseren Einzelresultate geht Gesamtrang drei allerdings an Morris. Wie auch Barnicoat und Delétraz erhält er als Saisonpreis einen Test im Formel Renault 3.5 Boliden.

Mit nur sechs Punkten Vorsprung auf Fortec Motorsports entscheidet Josef Kaufmann Racing ganz knapp die Teamwertung für sich. Mit Louis Delétraz, Gustav Malja und Kevin Jörg konnte das Team von Josef und Lars Kaufmann insgesamt fünf Siege einfahren. Auch der vierte Pilot, Ryan Tveter, stand mit Platz zwei in Assen ein Mal auf dem Podium. Der Fahrermeister kommt jedoch erneut aus dem Lager von Fortec Motorsports, zum dritten Mal in Folge.

 

Ben Barnicoat (# 33 Fortec Motorsports): „Ich hatte ein überragendes Jahr nach meinem schwierigen Start in Monza. Ich habe viel gelernt, denn es war meine erste Saison im Autorennsport. Aber ich konnte alles zusammenbringen und mich im Feld nach vorne arbeiten. Die vielen Podiumsplätze haben Konstanz in meine Saison gebracht, was mir sehr geholfen hat, natürlich abgesehen von den schlechten Ergebnissen. Das mechanische Problem in Assen hat mich viele Punkte gekostet. Aber wir haben nicht aufgegeben und mit dem Sieg in Most haben wir uns für das Finale in Position gebracht. Es war ein fantastisches Jahr als Neueinsteiger und ich muss einen großen Dank an Racing Steps Foundation aussprechen und natürlich genauso an das Team. Ohne deren Hilfe wäre ich jetzt nicht hier.“

Louis Delétraz (# 17 Josef Kaufmann Racing): „Es war eine gute Saison. Wir haben die Team Meisterschaft gewonnen. Natürlich hätte ich auch die Fahrer Meisterschaft gewinnen können, aber das werde ich bei dem abgesagten Rennen nie erfahren. Ich bin sehr glücklich mit meinem zweiten Platz. Aber in diesem letzten Rennen hätte ich gerne noch um den Titel gekämpft. Dieses Jahr habe ich viel aus meinen Fehlern gelernt und freue mich auf die nächste Saison. Danke an das Team für die harte Arbeit."

Seb Morris (# 31 Fortec Motorsports): „Ich hatte eine Saison mit Höhen und Tiefen. Der Anfang war ganz gut, aber dann hatten wir eine schwere Zeit. In Hockenheim haben wir fast 60 Punkte verloren und hatten das nächste Desaster in Spa. Aber ansonsten habe ich seit Assen die meisten Punkte gesammelt. Ich bin vom neunten auf den dritten Tabellenplatz vorgekommen. Der dritte Platz in der Meisterschaft öffnet mir einige Türen. Glücklicherweise konnte ich gestern Steijn Schothorst überholen, sonst wäre er Dritter geworden. Ich hoffe, ich habe aus meinen Fehlern gelernt und werde sie nicht nochmal machen. Ich möchte dem Team danken für die fantastische Arbeit.“

Lars Kaufmann (Teammanager Josef Kaufmann Racing): „Insgesamt haben wir fünf Rennen gewonnen und das mit drei unserer vier Fahrer. Wir hatten eine gute Saison mit Platz zwei für Delétraz, Platz fünf für Malja und Platz neun für Tveter. Glückwunsch an Ben zum Meistertitel. Danke an die Serienorganisation und an mein Team für die harte Arbeit, die sie geleistet haben."

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