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03.09.2016 19:42 Uhr

Heimsieg für Pekař und zwei Titelentscheidungen

Beim ersten Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe im Autodrom Most in Tschechien wiederholte der Lokalmatador, Tomáš Pekař (Carpek Service), seinen Heimsieg aus dem Vorjahr. René Leutenegger (No Name Fighter) sicherte sich, im viertletzten Saisonrennen, bereits den Titel in der Gentleman-Wertung. Sandro Kaibach (Steibel Motorsport) steht als Sieger der Junior-Wertung fest. Dino Calcum (Stucki Motorsport) kann, nach Rang zwei im ersten Rennen, im morgigen zweiten Lauf den Meistertitel sicherstellen. Sandro Kaibachs Titelambitionen wurden durch eine Startkollision gedämpft. Reto Wüst (Wüst Motorsport) fuhr bei seiner Rückkehr auf Platz drei.

Anders als im Vorjahr war der Sieg von Tomáš Pekař auf heimischem Boden diesmal unspektakulär. Der rennfahrende Teamchef aus dem 60 Kilometer von Most entfernten Mělník verteidigte, nach dem Start von der Pole Position, die Spitze durch die erste Kurve. Schnell setzte sich der Lokalheld ab und fuhr den Sieg mit sieben Sekunden Vorsprung nach Hause.

Der Erfolg war Pekařs erster Saisonsieg. Bei seinen zwei sporadischen Starts, in Oschersleben und am Red Bull Ring, hatte der Tscheche jeweils einen zweiten Platz verbucht.

CALCUM MIT SICHEREM ZWEITEN PLATZ, WÜST BEI RÜCKKEHR AUF PODEST

Von Startplatz drei setzte sich Reto Wüst in der ersten Schikane gegen Tabellenführer Dino Calcum durch. Nach dem ersten Renndrittel musste der Schweizer den Weg für Calcum aber wieder frei machen. Beide kämpften anschließend nicht mehr und brachten die Ränge zwei und drei über die Ziellinie.

HART UMKÄMPFTE VERFOLGERGRUPPE

Hinter den Podesträngen balgte sich eine Fünfergruppe. Schließlich ging Position vier an René Leutenegger (No Name Fighter), vor seinem Teamkollegen Daniel Nyffeler. Hinter Manuel Brinkmann (Steibel Motorsport) erreichte Lisa Brunner (Stucki Motorsport), mit Rang sieben, ihr bisher bestes Resultat. Dillon Koster (Certainty Racing Team) wurde Achter.

AUSFALL VON KAIBACH, MATCHBALL FÜR CALCUM

Im Kampf um die Ränge vier und fünf kollidierten Sandro Kaibach und Andreas Stucki (Stucki Motorsport) beim Einbiegen in die erste Schikane nach dem Start. Mit einer Runde Rückstand nahm Stucki noch die Punkte für Platz zwölf mit. Kaibach schied mit Reifenschaden aus.

Dadurch hat Andreas Stucki den zweiten Gesamtrang von Sandro Kaibach übernommen. Die Lücke beträgt nur zwei Punkte. Dino Calcum baute seine Führung weiter aus und kann sich im morgigen zweiten Rennen bereits die Meisterkrone aufsetzen. Holt er einen Punkt mehr als Kaibach und drei Zähler mehr als sein Teamkollege Stucki, hat Calcum seinen zweiten Titel im Clio Cup Central Europe sicher.

In der Junior- und Gentleman-Wertung waren die Entscheidungen Formsache. Nach dem ersten Rennen steht Sandro Kaibach, nun auch mathematisch, als Meister der Junior-Wertung für die Piloten bis 20 Jahre fest. Ebenso kann René Leutenegger der Sieg in der Gentleman-Wertung für die Fahrer ab 40 Jahre nicht mehr entrissen werden.

VOLLE RÄNGE FÜR DAS ZWEITE RENNEN

Schon am Samstag waren die Naturtribünen rund um die 4,212 Kilometer lange Strecke gut gefüllt. Am morgigen Sonntag strömen 60.000 Zuschauer ins Autodrom Most. Das zweite Rennen zum Renault Clio Cup Central Europe wird ab 10:50 Uhr live auf www.renault-sport.de übertragen.
 
FAHRERSTIMMEN

Tomáš Pekař (Carpek Service): “Das Rennen lief fantastisch vom Start bis ins Ziel. Früher hatte ich bei meinen Heimrennen immer Probleme. Ich hatte viel Druck, nicht viel Glück in Zweikämpfen und manchmal habe ich mir auch mein Auto kaputtgemacht. Heute war das zum Glück anders. Der Start war nicht optimal, aber ich konnte die Führung halten. Den Kampf hinter mir habe ich im Spiegel beobachtet. Ich glaube, Dino und Reto waren am Anfang so schnell wie ich. Aber am Ende sind sie etwas abgefallen. Das war dann mein Vorteil.“

Dino Calcum (Stucki Motorsport): “Das war ein guter Tag. Ich werde langsam wirklich nervös. Mittlerweile fahre ich keine einzige Runde mehr auf der letzten Rille. Vor zwei Jahren habe ich mein Auto hier weggesteckt. Nach so einer Erfahrung lässt man es ruhiger angehen wenn es nicht anders sein muss. Der Kampf mit Reto war sehr fair. Danach habe ich gar nicht versucht, Tomáš noch einzuholen.“

Reto Wüst (Wüst Motorsport): “Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut klappt. Mir gefällt Most sehr gut. Aber das tolle Qualifying war schon überraschend. Mit Platz drei im Rennen bin ich sehr zufrieden. Dino und ich waren uns einig. In der ersten Kurve hat er mitgemacht und ich kam vorbei. Als ich Druck von ihm bekommen habe, habe ich mich nicht hart gewährt. Wir haben uns dann nicht mehr angegriffen, damit die Verfolger nicht aufholen konnten.“

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