20.09.2014 13:05 Uhr - Home Formula Renault 2.0 News
20.09.2014 13:05 Uhr

Malja mit zweitem Saisonsieg, Barnicoat bleibt Titelfavorit

Der Schwede Gustav Malja (Josef Kaufmann Racing) fuhr im zweiten Lauf des Finalwochenendes zum Formel Renault 2.0 NEC auf dem Nürburgring einen ungefährdeten Sieg ein. Der Tscheche Josef Zàruba (AVF) feierte sein erstes Podium mit Platz zwei vor dem Vortagessieger Andrea Pizzitola (Manor MP Motorsport).

Beim Start übernahm Gustav Malja die Führung von Josef Zàruba, der sich im Qualifying seine erste Pole Position gesichert hatte. Hinter Zàruba reihte sich Pizzitola ein, dessen Angriffe erfolglos blieben.

Auf den Plätzen vier bis sieben lagen am Start die vier Titelanwärter Louis Delétraz (Josef Kaufmann Racing), Ben Barnicoat, Seb Morris (beide Fortec Motorsports) und Steijn Schothorst. Barnicoat konnte schon in der ersten Runde an seinem Hauptrivalen Delétraz vorbeigehen und sein Polster ausbauen.

Vor dem Finalrennen führt Barnicoat mit 16 Punkten Vorsprung auf Delétraz. Der Brite startet jedoch nur von Rang 15, während  Delétraz von Platz vier losfährt. Die Chancen des Schweizers sind also intakt. Seb Morris und Steijn Schothorst sind raus aus dem Titelrennen. Beide liegen punktgleich auf Gesamtposition drei, was einen zusätzlichen Kampf im Finale verspricht. Immerhin geht es um die Testmöglichkeit in einem Formel Renault 3.5.

Das Finale wird am Sonntagmorgen von 08:35 Uhr bis 09:10 Uhr live im Internet übertragen. Der Link für die deutschsprachige Übertragung lautet www.renault-sport.de/live. Der englische Kommentar ist auf www.formularenault.tv abrufbar.

Live Timing ist verfügbar unter: http://www.blancpain-gt-series.com/live.

Gustav Malja (# 14 Josef Kaufmann Racing): „Es war ein besseres Rennen als gestern, denn ich bin als Zweiter gestartet und als Erster im Ziel gewesen. Nachdem ich Zàruba überholt habe, konnte ich das Rennen kontrollieren. Ich hatte eine gute Rennpace. Ich möchte dem Team für die ganze Arbeit in diesem Jahr danken, denn ich habe das Gefühl, dass sich langsam alle Teile des Puzzles zusammensetzen.“

Josef Zàruba (# 19 AVF): „Ich hatte einen guten Start, aber Gustav war einfach schneller. Mein Teammanager Miki meinte, dass ich nach vorne gucken soll und nicht so oft in die Rückspiegel. Es ist meine erste Saison im Formelsport und mein erstes Podium. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Jahr gewachsen bin. Vor allem nach Spa bin ich besser und schneller geworden. Ich habe nicht nur einen Pokal gewonnen. Mein Teammanager hat mir einen Trip nach Ibiza versprochen, sollte ich auf das Podest fahren. Ich bin also doppelt glücklich.“

Andrea Pizzitola (# 12 Manor MP Motorsport): „Ich hatte einen guten Start, aber nicht so gut wie gestern. Ich habe maximalen Druck gemacht, aber ich finde, es ist schwierig hier zu überholen, denn man verliert Abtrieb in den schnellen Kurven. Ich bin als Dritter gestartet und dort ins Ziel gekommen. Es ist immer gut, wenn man wieder auf dem Podium ist.“

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