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24.03.2017 13:24 Uhr

Neue Gesichter beim Testtag in Hockenheim

Am kommenden Montag findet der traditionelle Testtag zum Renault Clio Cup Central Europe auf dem Hockenheimring statt. 4:45 Stunden Fahrzeit, verteilt auf sieben Sessions, stehen den Akteuren zur Vorbereitung auf die anstehende Saison zur Verfügung. Zahlreiche neue Fahrer und Teams nutzen den offiziellen Test zum ersten Kräftemessen mit der etablierten Konkurrenz.

„In diesem Jahr stoßen so viele Neuzugänge zum Feld, wie vermutlich noch nie seit der Einführung des Clio Cup Central Europe 2014“, sagt Vera Herrmann, die Projektleiterin des Markenpokals. Einige Stammpiloten der vergangenen Jahre sind abgewandert. Vorjahres-Meister Dino Calcum startet in der anstehenden Saison in der ADAC TCR Germany, genau wie fünf weitere ehemalige Piloten aus dem Clio Cup Central Europe.

Calcums langjähriger Teamkollege, Andreas Stucki (Stucki Motorsport), bleibt der Meisterschaft erhalten. Der Schweizer feierte im vergangenen Jahr seinen ersten Rennsieg und den Vizetitel. Als einzige Frau im Starterfeld bleibt Lisa Brunner beim Team von Josef Stucki und tritt bei ausgewählten Rennen an. Außerdem wechselt der Deutsch-Pole Tomasz Wójcik von Schlaug Motorsport.

SCHLÄPPI RACE-TEC VERSTÄRKT STARKE SCHWEIZER

Die Schweizer sind in der anstehenden Saison gewohnt stark aufgestellt. René Leutenegger und Daniel Nyffeler gehen weiterhin für das Team No Name Fighter an den Start, das sie vor der letzten Saison gemeinsam aufgebaut haben. Roland Schmid (Valente Motorsport) und Reto Wüst (Wüst Motorsport) stoßen sporadisch zum Feld.

Mit Schläppi Race-Tec kehrt außerdem eine Schweizer Mannschaft mit viel Erfahrung aus den Renault Markenpokalen zurück. Fahrer ist der Rheinland-Pfälzer Loris Prattes, der aus dem ADAC Logan Cup aufsteigt.

Das ZSW Racing Team tritt sporadisch mit Thomas Zürcher und Marcel Müller an. Zürcher gewann den Schweizer Renault Classic Cup in den vergangenen fünf Jahren ausnahmslos. Auch Teamkollege Müller geht dort ins Rennen, allerdings mit aktuellem Material. Thomas Zürcher fährt beim Testtag noch das ältere Renault Clio R.S. III Cup Modell.

ALF AHRENS WIRD TEAMCHEF

Schlaug Motorsport zählt zu den Traditionsteams. Dieses Jahr tritt die Mannschaft aus dem Westerwald mit Kevin Landwehr an. Der 19-Jährige aus Melle in der Nähe von Osnabrück ist ein Umsteiger aus der DMV BMW Challenge und fährt das letztjährige Meister-Auto von Dino Calcum.

Ein früherer Pilot von Schlaug Motorsport ist Alf Ahrens, der in diesem Jahr in die Rolle des Teamchefs seiner eigenen Mannschaft schlüpft. Für das Ahrens Racing Team startet der amtierende Tourenwagen Europameister der 1.600 Kubikzentimeter Kategorie, Niklas Mackschin. Der 22-Jährige fuhr letztes Jahr auch sporadisch im ADAC GT Masters. Zweiter Pilot ist Dominique Schaak. Der 26-Jährige aus Halle an der Saale wechselt aus dem Deutschen Tourenwagen Cup.

Zu den etablierten Fahrern im Starterfeld zählt auch Tomáš Pekař. Der Tscheche möchte in diesem Jahr wieder um den Titel kämpfen und in seinem Carpek Service Team noch ein zweites Auto einsetzen.

Seyffarth Motorsport steht vor seiner zweiten Saison im Renault Clio Cup Central Europe. Die Mannschaft von Rüdiger Seyffarth stockt das Aufgebot von zwei auf drei Autos auf. Robin Rogalski und Bartosz Paziewski steigen aus dem KIA LOTOS Race Markenpokal auf. Dritter Fahrer ist der Brasilianer Benito Hofsaess. Der 16-Jährige lebt seit drei Jahren in Deutschland und wurde von Seyffarth Motorsport über mehrere Jahre im ADAC Bördesprint auf den nächsten Schritt im Rennsport vorbereitet.

Die niederländischen Teams, das Certainty Racing Team und das Team Bleekemolen, planen ebenfalls einen erneuten Start. Das Team Bleekemolen setzt das Fahrer-Quintett des Vorjahres bei ausgewählten Rennen ein. Das Certainty Racing Team testet mit dem Niederländer Lucas Groeneveld und dem Russen Denis Bulatov.

NEUE TEAMS AUS POLEN UND ÖSTERREICH

Das polnische BM Racing Team steigt mit einem Großaufgebot von vier Novizen ein, mit denen das Team im vergangenen Jahr noch im KIA LOTOS Race an den Start ging. Die Polen Karol Urbaniak und Albert Legutko fuhren zum Meister- und Vizemeistertitel. Ebenfalls zum Spitzenfeld zählten Tomasz Magdziarz und der Deutsche Max Zschuppe. Der 18-Jährige wohnt in Heinewalde an der deutsch-tschechischen Grenze. Das „BM“ im Namen BM Racing Team sind die Initialen des jungen Polen Bartłomiej Mirecki, der selbst zwei Titel im KIA LOTOS Race einfahren konnte und dessen Vater das Team führt.

Weiterer Zuwachs kommt von zwei österreichischen Teams. RTM Motorsport geht mit Antonio Citera, dem zweifachen Vizemeister aus dem Chevrolet Cruze Eurocup, ins Rennen. MAIR Racing Osttirol kommt mit Sandro Soubek.

Außerdem arbeitet das Team Salminen Racing, das sonst im skandinavischen Clio Cup aktiv ist, an einer Teilnahme. Des Weiteren plant Michael Raja, zuletzt vor einigen Jahren im ADAC GT Masters am Start, eine Rückkehr in den Markenpokal-Sport.

PREMIERE DER MICHELIN REIFEN

Der Testtag in Hockenheim wird zur ersten Standortbestimmung zwischen den bekannten und den neuen Gesichtern. „Es werden aber nicht alle festeingeschriebene Fahrer zum Test kommen“, relativiert Vera Herrmann. „Dafür fahren allerdings ein paar zusätzliche Teams, zum Beispiel aus der Schweiz und aus Finnland, die sich bei unserem Test auf ihre Saisons vorbereiten.“

Beim Test rücken die Autos erstmals auf den neuen Michelin Reifen aus. Das französische Unternehmen löst Dunlop nach fünf Jahren als Lieferant für die Einheits-Pneus ab.

Live Timing der sieben Testsessions ist verfügbar unter www.raceresults.at.

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