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23.09.2017 19:47 Uhr

Pekař krönt sich vorzeitig zum Meister 2017

Tomáš Pekař (Carpek Service) ist Meister im Renault Clio Cup Central Europe 2017. Schon im ersten der beiden Finalläufe auf dem Hockenheimring sicherte sich der Tscheche seinen ersten Titel in den Renault-Markenpokalen. Nach einem turbulenten Rennen mit einem Schreckmoment reichte Pekař der neunte Rang zum vorzeitigen Gesamtsieg. An der Feldspitze fuhren Sebastiaan Bleekemolen und Melvin de Groot einen Doppelsieg für das Team Bleekemolen ein. Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) und Andreas Stucki (Stucki Motorsport) kamen auf den Rängen drei und vier ins Ziel und kämpfen im morgigen Abschlussrennen um den Vize-Titel. Dort werden auch die Rookie-, Gentlemen- und Team-Wertung entschieden.

Beim Start beschleunigte Niklas Mackschin den Polesetter, Sebastiaan Bleekemolen, aus, gab die Führung in der zweiten Kurve aber schon wieder an den Routinier aus den Niederlanden ab. Dahinter lagen Bleekemolens Teamkollegen, Melvin de Groot und Michael Bleekemolen, die aus der zweiten Reihe gestartet waren.

Nach der Startrunde fing das Safety Car das Feld ein. Tomasz Wójcik (BM Racing Team) war in der Sachs-Kurve in die Reifenstapel eingeschlagen.

VIERKAMPF UM DEN SIEG

Nach dem Restart verteidigte Sebastiaan Bleekemolen die Spitze gegen Niklas Mackschin. Melvin de Groot fand daraufhin den Weg vorbei an Mackschin, der allerdings nicht abreißen ließ.
Von Startplatz acht kämpfte sich derweil Andreas Stucki durch eine Verfolgergruppe bis auf Rang vier nach vorne und fand den Anschluss an die Spitzenreiter. Aus dem ohnehin schon packenden Dreikampf wurde ein noch engeres Viererpaket.

PEKAŘ SICHERT ERSTEN TITEL MIT MITTELFELD-PLATZ

Tomáš Pekař dagegen machte Positionen im Mittelfeld gut. Der Tscheche war nur von Platz zwölf gestartet. Eine Kollision mit Reto Wüst (Wüst Motorsport) warf Pekař  in der ersten Runde sogar bis auf Platz 15 zurück. Pekařs Aufholjagd endete auf Position neun und damit mit dem vorzeitigen Titelgewinn. Selbst wenn Niklas Mackschin das Rennen gewonnen hätte, hätte ein zehnter Platz für Pekař ausgereicht. Nach sechs Jahren in den Renault-Markenpokalen feiert der rennfahrende Teamchef seinen ersten Meistertitel.

DOPPELSIEG FÜR TEAM BLEEKEMOLEN

Das Führungsquartett bot bis zum Fallen der Flagge einen sehenswerten Kampf. Die Reihenfolge blieb jedoch unverändert.

Sebastiaan Bleekemolen fuhr seinen vierten Saisonsieg vor Teamkollege Melvin de Groot nach Hause. Mit seinem dritten Rang hat Niklas Mackschin die Lücke auf Andreas Stucki minimal ausgebaut. Da Stucki, der Vierter wurde, noch den Bonuspunkt für die schnellste Rennrunde sammelte, geht der Schweizer mit vier Punkten Rückstand auf Niklas Mackschin in den morgigen Kampf um den Vize-Titel. Mackschin startet von Platz fünf, Stucki als Neunter.

Auf den Plätzen fünf, sechs und sieben setzte sich Kevin Landwehr (Schlaug Motorsport) gegen Sandro Soubek (MAIR Racing Osttirol) und Roland Schmid (Valente Motorsport) durch. Während Landwehr die Rookie-Wertung für sich entschied, gewann Schmid die Gentlemen-Kategorie.

ALLE SONDERWERTUNGEN ENTSCHEIDEN SICH IM FINALLAUF

Die Entscheidungen in der Rookie-, Gentlemen- und Team-Wertung sorgen im morgigen Saisonabschluss ebenfalls noch für Spannung.
Mit Platz zwölf hat Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) seinen Vorsprung bei den Rookies heute um einen Punkt ausgebaut. Sein ärgster Verfolger, Karol Urbaniak (BM Racing Team), belegte Platz 13 und hat jetzt um fünf Zähler das Nachsehen. Albert Legutko (BM Racing Team) liegt 22 Punkte zurück und hat noch theoretische Titelchancen.

Mit seinem achten Rang hat Daniel Hadorn (Schläppi Race-Tec) bei den Gentlemen den Vorsprung von René Leutenegger (No Name Fighter) auf sechs Punkte verkürzt.

Bei den Mannschaften liegt das BM Racing Team nur noch drei Punkte vor dem Team Bleekemolen.

Am morgigen Sonntag wird das Saisonfinale ab 09:35 Uhr im Live Streaming auf www.renault-sport.de übertragen. Weitere Informationen finden Sie auf www.renault-sport.de und auf der Facebook-Seite des Renault Clio Cup Central Europe.

FAHRERSTIMMEN

Tomáš Pekař (Carpek Service)
„Ich bin einfach nur glücklich. Der Start war schon schlecht und danach bin ich noch weiter zurückgefallen. Danach war das Rennen aber super. So viele Überholmanöver. Für morgen habe ich noch neue Reifen. Es wird zwar schwierig, aber ich möchte natürlich nochmal gewinnen.“

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen)
„Durch den Windschatten ist es nicht einfach, an der Spitze zu fahren. Du musst Dich dauernd verteidigen. Dann hatte ich auch noch meinen Teamkollegen hinter mir. Sich da zu verteidigen, ist eine Zwickmühle. In der letzten Runde konnte ich mich dann zum Glück ein bisschen lösen. Das war wichtig. Ein richtig interessantes Rennen.“

Melvin de Groot (Team Bleekemolen)
„Als Sebastiaan, Niklas und ich als Trio erstmal vorneweg gefahren sind, war es noch recht ruhig. Aber Niklas war schnell und hat meinen Blutdruck hochgehalten. Dann kam Andreas noch dazu. Auch hier habe ich versucht, ruhig zu bleiben. Wenn wir die Gelegenheit hatten, haben Sebastiaan und ich auch untereinander gekämpft. Das hat Spaß gemacht.“

Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team)
„Herzlichen Glückwünsch an Tomáš. Den Titel hat er absolut verdient. Aber nächstes Jahr sieht das natürlich anders aus. Ich bin nicht unglücklich. Es ist ja immer noch meine erste Saison und wahrscheinlich nutze ich noch nicht 100 Prozent des Potenzials, das im Auto steckt. Das Rennen war eine gute Show. Ich bin gespannt auf morgen.“

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