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19.09.2014 17:51 Uhr

Pizzitola siegt zum ersten Mal, Tabellenführer Barnicoat im Wechselbad der Gefühle

Das Titelrennen im Formel Renault 2.0 Northern European Cup bleibt auch nach dem ersten der drei Rennen auf dem Nürburgring spannend. Der Franzose Andrea Pizzitola (Manor MP Motorsport) wurde elfter Sieger in 14 Rennen.

Von der Pole Position aus fuhr Pizzitola den Sieg nach Hause, sah sich aber dauerhaftem Druck von Seb Morris (Fortec Motorsports) ausgesetzt. Der Brite war von Startplatz vier ins Rennen gegangen und konnte zuerst Louis Delétraz sowie später Kevin Jörg (beide Josef Kaufmann Racing) hinter sich lassen. So gewann Pizzitola vor Morris und Jörg.

Tabellenführer Barnicoat lag lange hinter seinem Hauptrivalen Delétraz, schob sich gegen Halbzeit jedoch auf Rang vier nach vorne. Delétraz fiel in diesem Zug noch hinter Ukyo Sasahara (Euronova Racing) und Jake Hughes (ART Junior Team) zurück. Mit Platz sieben im Ziel büßt er weitere Punkte auf Barnicoat ein.

Dem dritten Hauptanwärter auf die Meisterschaft, dem Niederländer Steijn Schothorst (Manor MP Motorsport), erging es mit Rang elf nach Startplatz 18 noch schlechter. Barnicoat liegt nun 15 Punkte vor Delétraz. Weitere 16 Zähler dahinter folgt Schothorst mit nur noch einem Punkt Vorsprung auf Morris. Alle vier starten mit vergleichbarer Ausgangslage in Lauf zwei am Samstag. Das Finalrennen wird Ben Barnicoat nach einem Fehler im Qualifying allerdings nur vom 15. Platz beginnen, was die Meisterschaft bis zum Ende offen halten dürfte.
Live Timing aller Rennen ist verfügbar unter: http://www.blancpain-gt-series.com/live.

Das zweite Rennen am Samstag wird von 10:50 Uhr bis 11:30 Uhr live im Internet übertragen. Das finale dritte Rennen am Sonntag von 08:35 Uhr bis 09:10 Uhr. Der Link für die deutschsprachige Übertragung lautet www.renault-sport.de/live. Der englische Kommentar ist auf www.formularenault.tv abrufbar.

 

Andrea Pizzitola (# 12 Manor MP Motorsport): „Ich hatte ein gutes Rennen, aber keinen besonders guten Start. Ich musste mich vor Kevin schützen, konnte aber vorne bleiben. Das ganze Rennen über habe ich 100 Prozent gegeben und freue mich, auf dem Podium zu stehen.“

Seb Morris (# 31 Fortec Motorsports): „Es ist wirklich toll, vier Podien in vier Rennen einzufahren. In der ersten Kurve habe ich einige gute Manöver gestartet, um Andrea unter Druck zu setzen, aber er ließ sich nicht knacken. In den letzten Rennen der Saison fokussiere ich mich jetzt mehr auf Punkte und Zielankünfte.“

Kevin Jörg (# 15 Josef Kaufmann Racing): „Es war sehr schwierig, denn durch die Eurocup Regeln konnte ich nur ein freies Training vor dem Rennen fahren. Ich hatte also nur wenig Erfahrung. Ich habe versucht, Andrea zu attackieren, aber meine Rennpace war einfach nicht gut genug. Seb hat mich dann noch überholt. Aber ich bin trotzdem glücklich, wieder auf dem Podium zu stehen.“

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