20.08.2016 18:45 Uhr - Home Clio Cup News
20.08.2016 18:45 Uhr

Premieren-Sieg für Andreas Stucki nach turbulentem Rennen

Nach zwei Safety Car Phasen und dem Abbruch des ersten Rennens im niederländischen Zandvoort feierte Andreas Stucki (Stucki Motorsport) seinen ersten Sieg im Renault Clio Cup Central Europe. Dillon Koster (Certainty Racing Team) und Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) komplettierten das Podest. Beide strandeten fünf Minuten vor Schluss, nach einer Kollision, im Kiesbett und lösten damit den Rennabbruch aus. Da bei roter Flagge der Stand der vorangegangenen Runde gewertet wird, behielten sie ihre Podiumsplätze. Das Team Bleekemolen brachte sich bereits in der Startrunde selbst um seine Siegchancen.

Sebastian Bleekemolen (Team Bleekemolen) hatte sich im Zeittraining, mit 0,8 Sekunden Vorsprung, die souveräne Pole Position gesichert. Der Niederländer geriet aber schon in der zweiten Kurve mit seinem Landsmann und Teamkollegen, René Steenmetz, aneinander. Beide schlugen in die Reifenstapel ein und schieden aus.

STUCKI MEISTERT ZWEI RESTARTS

Von Startplatz drei wurde Andreas Stucki an die Spitze gespült. Nach der ersten Safety Car Phase verteidigte sich der Schweizer gegen die beiden Niederländer, Dillon Koster und Michael Bleekemolen (Team Bleekemolen).

Dahinter folgten Dino Calcum und Sandro Kaibach (Steibel Motorsport). Die beiden Titelkontrahenten waren nur aus der vierten Reihe gestartet. Als Calcum die dritte Stelle von Michael Bleekemolen übernommen hatte, rückte das Safety Car, nach einem Ausrutscher von Roland Hertner (Schlaug Motorsport) in der Tarzanbocht, zum zweiten Mal aus. Auch hiernach hielt Andreas Stucki die Gegner auf Distanz.

Dino Calcum und Dillon Koster kämpften, über mehrere Kurven Seite an Seite, um Rang zwei. In den schnellen Scheivlak Kurve berührten sich beide und lösten mit ihrem Ausrutscher den Rennabbruch aus.

STUCKI HOLT VERSÄUMTEN ERFOLG NACH

Durch das vorzeitige Rennende ging der Sieg an Andreas Stucki. Vor vier Wochen auf dem Red Bull Ring verpasste der 30-Jährige seinen Premierensieg um nur 0,006 Sekunden im knappsten Zieleinlauf der Cup-Geschichte. Dillon Koster schaffte es bei seinem Heimrennen auf Rang zwei und erreichte damit sein erstes Podium. Dino Calcum baute mit Rang drei seine Tabellenführung aus.

Dahinter belegten Michael Bleekemolen und Sandro Kaibach die Plätze hinter dem Podest. Kaibach wurde damit bester Junior. Nils Mierschke (Mierschke Motorsport) verlor beim Start etwas Boden und wurde Sechster. Morgen startet der Fränkisch-Crumbacher, hinter Sebastiaan Bleekemolen, von Rang zwei. Es folgten bei beiden No Name Fighter Piloten, René Leutenegger und Daniel Nyffeler, auf den Rängen sieben und acht. Für Leutenegger bedeutete das den Triumph in der Gentleman Wertung.

SCHLECHTE WETTERPROGNOSE FÜR RENNEN ZWEI

Das zweite Rennen in Zandvoort wird morgen ab 11:00 Uhr live auf www.renault-sport.de übertragen. Wettervorhersagen prophezeien Sturm und Regen, sodass sich die Piloten womöglich auf völlig andere Witterungsverhältnisse einstellen müssen.
 
FAHRERSTIMMEN

Andreas Stucki (Stucki Motorsport): “Ich bin erleichtert. Am Red Bull Ring habe ich meinen ersten Sieg so knapp verpasst. Platz zwei war ja nicht schlecht, aber ich konnte mich nicht richtig darüber freuen. Dieses Wochenende ist unser Auto einfach gut. Der Start hat super geklappt und auch die beiden Restarts habe ich super erwischt. Der Sieg ist auch toll für unsere Position in der Meisterschaft.“

Dillon Koster (Certainty Racing Team): “Es war ein hektisches Rennen durch die beiden Safety Car Phasen. Der Start war gut und ich konnte Platz vier halten. Dann sind beide Bleekemolen Autos ausgefallen und ich war automatisch Zweiter. Andreas Stucki wollte ich später im Rennen überholen. Aber dann kam das zweite Safety Car dazwischen. Dann hatte ich Dino hinter mir. Wir haben lange gekämpft und es war sehr fair. In der Scheivlak Kurve bin ich außen geblieben. Dino hat mich nicht gesehen und mich getroffen. Aber das passiert. Es ist Motorsport. Mit der roten Flagge hatte ich dann einfach Glück, denn so habe ich Platz zwei behalten. Sonst wäre ich jetzt nicht so glücklich.“

Dino Calcum (Stucki Motorsport): “Wenn man sich anschaut, wie mein Wochenende bis jetzt verlaufen ist, ist Platz drei wirklich gut. Es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Der Zweikampf in der letzten Runde war sehr hart. Ich war völlig überrascht, als mich Dillon plötzlich hinten berührt hat. Ich dachte, er wäre gar nicht mehr da. An der Stelle ist einfach kein Platz für zwei Autos. Für morgen bin ich zuversichtlich. Aber je nach Wetterlage wird es sehr turbulent.“

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