31.08.2014 21:02 Uhr - Home Clio Cup News
31.08.2014 21:02 Uhr

Premierensieg für Christjohannes Schreiber, Pekar bei Heimspiel mit Schritt Richtung Meisterschaft

Das vorletzte Wochenende zum Renault Clio Cup Central Europe 2014 ist ein Dramatisches. Ein Trainingscrash gefährdet Dino Calcums Titelverteidigung, die Schreiber-Brüder fahren auf das Podium und Pascal Eberle wird nachträglich bestraft.

Beim Start ging Christjohannes Schreiber (Schreiber Rennsport) sofort an Polesetter Pascal Eberle (Steibel Motorsport) vorbei in Führung. Lokalmatador Tomas Pekar (Carpek Service) zog in der zweiten Runde nach.

Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) lag zu jenem Zeitpunkt immerhin auf Platz sechs, nachdem er von Rang neun gestartet war. Im ersten freien Training zerstörte der Bochumer den Vorderwagen seines Clio R.S. IV Cup derartig vehement, dass sogar kurzzeitig ein Komplettrückzug im Raum stand. Dem notdürftig geradegebogenen Auto fehlt jedoch die Form. Mit Platz sechs im Ziel verlor Calcum wertvolle Punkte.

Nach Rennhalbzeit musste Christjohannes Schreiber erst Pekar, dann Eberle ziehen lassen, blieb allerdings dran. Dies rentierte sich in der vorletzten Runde. Bei Eberles Angriff auf Pekar kam es zu einer Kollision, wodurch beide ins Kiesbett fuhren und Schreiber wieder in Führung gespült wurde.

Der Schweizer, der erst im vergangenen Jahr seine Rennfahrerkarriere begann, feierte damit,  nach zwei dritten Plätzen,  seinen ersten Sieg im Clio Cup Central Europe vor Tomas Pekar. Pascal Eberle bekam eine 30 Sekunden Strafe auf Grund der Berührung mit Pekar. Peter-Conradin Schreiber rutschte somit auf Platz drei vor und freute sich mit seinem Bruder auf dem Podium.

Hinter Reto Wüst (Wüst Motorsport) und Dino Calcum wurde Andreas Stucki (Stucki Motorsport) Sechster. Daniel Hadorn (LogiPlus by T.A.C. Race Solutions) gewann mit Rang sieben abermals die Gentleman-Wertung vor René Leutenegger (Wüst Motorsport), der das zweite Rennen von vorne startet. Pascal Eberle und Fredy Suter (Stucki Motorsport) beschlossen die ersten Zehn. Sebastian Steibel gewann erneut die Junior- und die Clio R.S. III Cup-Wertung.

 

Christjohannes Schreiber (# 91 Schreiber Rennsport): „Ich habe den Sieg noch nicht realisiert. Das hat schon bei den Podien dieses Jahr mehrere Tage gedauert. Aber ich weiß schon, was ich geschafft habe. Als sich Pascal und Tomas in die Quere gekommen sind, habe ich mich gezwungen nicht darüber nachzudenken. Ich wollte mich nicht freuen. Aber ich habe an den Sieg geglaubt und es hat geklappt.“

Tomas Pekar (# 11 Carpek Service): „Am Anfang habe ich Pascal und Christjohannes überholt. Ich konnte eine Lücke herausfahren und dachte, die reicht bis zum Rennende. Aber Pascal war am Ende schneller und ich musste mich verteidigen. In der vorletzten Runde hat mich Pascal dann ins Kiesbett gedrängt. Dafür hat er eine Strafe bekommen. Es war ein gutes Rennen mit einem schlechten Ende, denn das Auto ist beschädigt. Wir müssen es für morgen reparieren.“

Peter-Conradin Schreiber (# 19 Schlaug Motorsport): „Das Rennen war sehr speziell. Der Start war okay. Erst habe ich Dino überholt und dann Reto vor mir gesehen. Er hat mich mitgezogen, bis ich ihn überholt habe. Ich bin als Vierter über die Ziellinie gefahren und stehe jetzt trotzdem auf dem Podest. Ein total verrücktes Rennen.“

Sebastian Steibel (# 23 Steibel Motorsport): „Ich hatte einen schlechten Start und war am Anfang vorsichtig, weil es noch ein paar feuchte Stellen gab. Ich habe die ganzen Kerbs gemieden und war vielleicht etwas zu vorsichtig. Denn am Anfang war ich Dritter bei den Clio R.S. III Cup Autos. Aber dann konnte ich mich nach vorne schieben. Fredy Suter im neuen Auto war vor mir und war genauso schnell wie ich. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“

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