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26.08.2013 15:00 Uhr

Renault Megane-Pilot Carsten Mohe bei der Rallye Deutschland: "Mit blauem Auge davongekommen..."

Für Carsten Mohe und Beifahrer Steffen Rothe stand vergangenes Wochenende der fünfte Saisonlauf der DRM im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland auf dem Programm.

Ein verdeckter Stein ließ allerdings bereits am Freitagmorgen die Pläne für eine Top-Platzierung beim fünften Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft platzen. Dennoch trat Carsten Mohe für die zweite Etappe im Rahmen des WM-Laufs noch einmal an und bewahrte seine Chancen auf den diesjährigen 2WD-Titel.

Kleine Ursache, große Wirkung: Carsten Mohe und Beifahrer Steffen Rothe mussten bereits auf der vierten Wertungsprüfung (WP) der DM-Rallye Deutschland – ausgetragen im Rahmen des hiesigen Weltmeisterschaftslaufs – ihren Renault Mégane R.S. vorzeitig abstellen. „Wir haben auf der Innenseite einer Rechtskurve irgendetwas getroffen“, bedauert der Sachse. „Was es war, konnten wir selbst auf den Inboard-Aufnahmen noch nicht entdecken – vermutlich ein verdeckter Stein. Auf jeden Fall hat er das untere Traggelenk der vorderen rechten Radaufhängung beschädigt. Wir dachten zuerst an einen Reifenschaden, doch der Pneu war intakt. Da wir so nicht weiterfahren konnten, haben wir das Auto abgestellt.“

Dabei hatte der fünfte Saisonlauf für Mohe/Rothe gut begonnen – zum Beispiel mit einer drittschnellsten Zeit auf der ersten WP rund um Blankenheim in der Eifel. Auch der Freitagmorgen lief zunächst ganz nach Geschmack des Crottendorfers: „Wir haben uns im Auto wirklich gut gefühlt“, ärgert sich der 40-jährige Fronttriebler-Experte.

Trotz der 25 Strafminuten, die das Renault Mégane-Team für die fünf ausgelassenen Freitags-Prüfungen aufgeladen bekam, ging Mohe am Samstag nach Rally2-Reglement erneut an den Start. „Wir sind keinesfalls nur durchgerollt, sondern richtig schnell gefahren – wie drei zweitschnellste WP-Zeiten innerhalb des DM-Felds zeigen. Vor allem die ,Stein und Wein‘ macht unheimlich Spaß. Die 41-Kilometer-WP im Truppenübungsgebiet Baumholder haben wir etwas zu vorsichtig angehen lassen und am Anfang die Reifen zu sehr geschont, da wären 15 Sekunden weniger möglich gewesen.“

Auch wenn Carsten Mohe mit dem Endergebnis nicht zufrieden ist, so gewinnt er dem Erreichten trotzdem etwas Gutes ab: „Wir haben noch 24 Punkte gerettet und damit unsere Chancen auf den Fronttriebler-Titel aufrecht erhalten – sind also mit einem blauen Auge davongekommen. Jetzt stehen die Rallye Saarland und die Lausitz-Rallye bevor, da kann sich noch immer alles zu unseren Gunsten wenden.“

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