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09.08.2015 21:58 Uhr

Renault-Teams auch außerhalb des Clio Cup erfolgreich

Die Marke Renault und ihre Teams sind bereits seit Jahrzehnten in der deutschen Motorsportszene gefestigt und erfolgreich. Da macht auch die Saison 2015 keine Ausnahme. Der Renault Clio Cup Central Europe befindet sich in seiner Sommerpause. Zeit für einen Blick ins Rundstrecken-, Langstrecken- und Rallye-Metier.

Vor allem der Clio hat auf der legendären Nürburgring-Nordschleife ein dauerhaftes Zuhause. In der VLN Langstrecken Meisterschaft gelang dem Team Groneck Motorsport im Jahr 2013 der Gesamtsieg. Es war der erste Titelgewinn für einen Renault seit Gründung der Serie im Jahr 1977. In dieser Saison wurden bislang fünf Rennen absolviert. Vier davon konnten die Brüder Tim und Dirk Groneck bislang für sich entscheiden. Zur Halbzeit liegen sie mit ihrem Renault Clio R.S. III Cup erneut an der Tabellenspitze. „Das ist ein richtig tolles Gefühl, aber bis zum Ende der Saison ist es ein langer Weg“, sagt Dirk Groneck.

Auch beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wurde Renault von sechs Teams vertreten. Der zweitbeste Clio wurde vom aus dem Cup bekannten Team Schlaug Motorsport eingesetzt. Nicolas Abril aus der Schweiz, Massimiliano Girardo aus Großbritannien und die Mexikaner Xavier Lamadrid Junior und Senior fuhren nach dramatischer Schlussphase auf Gesamtrang 68. „Das Auto lief einwandfrei, aber dann hatten wir in der letzten halben Stunde einen Vorderachsschaden“, erzählt Teamchef Manfred Schlaug. „Den haben wir geschweißt und zum Glück Platz drei in der Klasse behalten.“ Der zweite Schlaug-Clio von Rolf Weißenfels, Dietmar Hanitzsch, „Engel“ und „Bengel“ wurde dagegen zum Unfallopfer. „In der Nacht ist uns jemand hinten draufgeknallt. Wir haben die Hinterachse repariert. Danach lief das Auto tadellos bis ins Ziel“, so Manfred Schlaug, der überdies auch die vollen Saisons in der VLN und der RCN absolviert.

Der Schweizer Milenko Vukovic setzt einen Renault Clio in der ADAC Procar ein. Mit zwei Sprintrennen pro Wochenende ist das Format vergleichbar mit dem des Renault Clio Cup Central Europe. Auch Vukovics modifiziertes Auto ist ein ursprünglicher Cup-Wagen. „Es ist eine sehr aufwendige Konstruktion“, berichtet der rennfahrende Teamchef Vukovic. „Das Chassis ist steifer, Motor, Elektronik, Aufhängungen und Aerodynamik wurden komplett überarbeitet. Unser Clio ist sehr weit weg von einem Cup Auto und auf eine Runde etwa fünf Sekunden schneller. Wir fahren mit circa 300 PS und 400 Newtonmetern.“ Beim letzten Wochenende auf dem Salzburgring gelang dem Schweizer der erste Sieg. „Ich bin weltweit der Einzige, der so ein Auto fährt. Es gibt keine Daten. Die habe ich in Rennen eins gesammelt, dann damit das Setup für Rennen zwei umgebaut und souverän gewonnen“, sagt Vukovic. „Beim Auftakt in Oschersleben hatte ich nach einem Unfall einen Totalausfall. Für die zweite Veranstaltung konnten wir das Auto nicht rechtzeitig wieder aufbauen. Auf dem Lausitzring habe ich dann beide Siege kurz vor Schluss durch Motoraussetzer verloren“, beschreibt Milenko Vukovic seinen unglücklichen Saisonverlauf. „Es geht um Einzelsiege, denn es wird schwierig, den Rückstand in der Meisterschaft aufzuholen“.

Auf ganz anderem Terrain ist Mohe Rallyesport unterwegs. Teamchef und Fahrer Carsten Mohe setzt mit seinem Beifahrer Alexander Hirsch einen Renault Clio R3T mit rund 225 PS in der Deutschen Rallye Meisterschaft ein. Zur Halbzeit liegt das Team aus dem Erzgebirge auf Gesamtplatz fünf, in der ADAC Rallye Masters Wertung sogar auf Rang zwei. „In der DRM Wertung fahren wir mit unserem unterlegenen Fronttriebler gegen viele Allradler und auch gegen Porsche“, schildert Mohe, der seit 1997 mit Renault in der Rallyeszene aktiv ist. „Umso zufriedener sind wir mit dem Clio. Er macht mehr Spaß als unser alter Mégane, es gab noch keinen technischen Defekt und das Auto macht das, was es machen soll.“ Mit besonderer Freude blickt Carsten Mohe auf die ADAC Rallye Deutschland Mitte August voraus. „Das ist das Highlight. Es ist zwar kein Lauf zur Deutschen Meisterschaft, aber wir stemmen diesen Einsatz, weil es ein WM-Lauf ist und über 200.000 Zuschauer dabei sind.“

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