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28.08.2017 21:51 Uhr

Team-Bilanzen vom Nürburgring

Wir blicken auf die Mannschafts-Ergebnisse beim zurückliegenden Wochenende auf dem Nürburgring.

 

Seit dem vergangenen Rennwochenende am Nürburgring führt das Team Bleekemolen die Teamwertung an, obwohl die niederländische Mannschaft zwei der bisherigen fünf Veranstaltungen ausgelassen hat. Der Schlüssel zur Führung war die erneut satte Punkteausbeute in der Eifel.

Sebastiaan Bleekemolen (# 69) fuhr im ersten Rennen als Dritter auf das Podium. Im zweiten Rennen belegte der fünffache Titelträger der Renault-Markenpokale den zweiten Platz hinter seinem Teamkollegen Melvin de Groot. Bleekemolen ist Vierter in der Gesamtwertung und liegt nur sechs Punkte hinter Andreas Stucki. Da das Team Bleekemolen bei der kommenden Veranstaltung in Most nicht an den Start geht, ist Bleekemolen allerdings kein Titelkandidat.

Nach den harten Kämpfen im ersten Lauf verpasste Melvin de Groot (# 29) auf Rang vier knapp das Podest. Im zweiten Rennen feierte der Niederländer dagegen seinen zweiten Saisonsieg. Schon bei der vorangegangen Station in Zandvoort hatte de Groot Lauf zwei gewonnen.

Michael Bleekemolen (# 54) war in turbulente Positionskämpfe verstrickt und beendete beide Rennen auf Position 14.

 

Das BM Racing Team trat mit vier Autos an. Tomasz Wójcik (# 4) wechselte im Vorfeld von Stucki Motorsport zu der polnischen Mannschaft und fuhr, mit Platz vier, prompt sein bestes Zeittrainings-Ergebnis ein. Damit startete der Deutsch-Pole beide Läufe aus der zweiten Startreihe und hielt in den Rennen zunächst mit der Spitze mit. Im ersten Durchgang schied Wójcik nach einer Kollision mit Sandro Soubek (MAIR Racing Osttirol) aus. Im zweiten Rennen belegte Wójcik nach harten Kämpfen Platz zwölf.

Karol Urbaniak (# 31) ist, nach einem durchwachsenen Wochenende, noch immer Zweiter der Rookie-Wertung. Im ersten Rennen wurde der Pole in die Kollision von Wójcik und Soubek verwickelt und nahm auf Platz 20 noch einen Punkt mit. In Rennen zwei kämpfte Urbaniak zeitweise in der Spitzengruppe und wurde am Ende Neunter.

Albert Legutko (# 17) sammelte erneut Führungskilometer. Von Startplatz zwei ging der Pole im zweiten Lauf beim Start in Führung, die er bei zwei Safety Car Restarts und länger als 20 Minuten verteidigte. In der Schlussphase verlor Legutko dann zunächst ein paar Plätze. Nach einer Kollision mit Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) sprang nur Rang 18 heraus. Im ersten Rennen verlor der in Berlin lebende Pole bei einem Quersteher in der Startkurve viel Boden und kam auf Position 13 ins Ziel. Legutko zählt weiter zu den Titelanwärtern in der Rookie-Wertung. Dort liegt er nur ein Punkt hinter Karol Urbaniak.

Tomasz Magdziarz (# 21) musste im ersten Rennen noch mit Platz 18 leben. Im zweiten Lauf gelang dem Polen der Sprung auf die 13. Stelle.

 

Andreas Stucki (# 9) und das Team Stucki Motorsport hielten mit zwei Podesträngen ihre Titelchancen aufrecht. Von Startplatz zwei flüchtete Stucki im ersten Rennen im Windschatten von Tomáš Pekař vor dem Rest des Feldes und setzte den Tabellenführer das ganze Rennen unter Druck. Nach hartem Kampf wurde Stucki Zweiter. In Lauf zwei spielte Stucki seine Routine in den turbulenten Kampfgruppen aus und kam als Dritter ins Ziel. Der Schweizer liegt knapp hinter Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) auf Rang drei der Gesamtwertung.

Seine Teamkollegin Lisa Brunner (# 44) fuhr in den freien Trainings zahlreiche schnelle Runden. In den Rennen fehlte der einzigen Frau im Starterfeld das Glück. Nach einem Dreher reichte es im ersten Rennen zu Platz 17. Der zweite Lauf endete für Brunner im Kiesbett, nachdem sie dem herumgedrehten Auto von Michael Bleekemolen (Team Bleekemolen) ausweichen musste.

 

Mit Startplatz elf für beide Rennen standen die Chancen auf eine große Punkteausbeute für Niklas Mackschin (# 66), den Titelanwärter vom Ahrens Racing Team, nicht gut. Doch Mackschin hielt sich in beiden Läufen mit viel Übersicht aus den aktionsgeladenen Positionskämpfen heraus und wurde nach vorne gespült. Der amtierende FIA ETCC S1600 Meister wurde Fünfter im ersten Rennen. In Lauf zwei sprang sogar Platz vier heraus. Damit ist Mackschin weiterhin Gesamtzweiter.

Teamchef Alf Ahrens (# 67) pilotierte selbst das zweite Auto aus seiner eigenen Mannschaft in Vertretung für Dominique Schaak. Von 2011 bis 2013 fuhr Ahrens im Renault Clio Cup Bohemia, dem Vorgänger vom Clio Cup Central Europe. Seitdem hat der Sohn der Porsche-Rennlegende Kurt Ahrens nur unregelmäßig im Rennauto gesessen. Dennoch fuhr Alf Ahrens im ersten Rennen von Startplatz 19 auf Rang zwölf nach vorne. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Verursachens einer Kollision reichte es in Lauf zwei zu Platz 17.

 

Tabellenführer Tomáš Pekař (# 11) fuhr am Nürburgring seinen ersten Saisonsieg ein. Im ersten Rennen setzte der rennfahrende Teamchef von Carpek Service seine Pole Position in die Führung um, die er bis ins Ziel gegen Andreas Stucki verteidigte. Von Startposition sechs hatte Pekař im zweiten Rennen keine Siegchance. Stattdessen behielt der Tscheche in den turbulenten Kampfhandlungen die Übersicht und nahm auf Platz fünf wichtige Punkte mit.

 

Seyffarth Motorsport führt mit Bartosz Paziewski (# 20) die Rookie-Wertung an, auch wenn Paziewski ein turbulentes Wochenende erlebte. In der Startrunde von Rennen eins beschädigte sich der Pole sein Auto. Nach Reparatur-Stopp kam Paziewski außerhalb der Punkte auf Rang 22 ins Ziel. Von der Pole Position in Rennen zwei fiel der Jüngste im Starterfeld zurück, wurde später noch in eine Kollision mit Albert Legutko (BM Racing Team) verwickelt und kam als Zehnter ins Ziel.

Auch Robin Rogalski (# 19) erlebte ein ereignisreiches Wochenende. Im ersten Rennen beschädigte sich der junge Pole sein Auto in der Auslaufzone der Mercedes-Arena und kreuzte noch als 19. die Ziellinie. Der zweite Lauf endete bereits in der ersten Runde, nachdem Rogalski in Kollisionen in der Veedol-Schikane verwickelt wurde.

An seinem zweiten Wochenende für das Team von Rüdiger Seyffarth verpasste Max Zschuppe (# 30) mit Rang 21 im ersten Lauf zunächst die Punkteränge. Im zweiten Rennen fuhr Zschuppe dann bis auf Position 15 nach vorne und kam damit dicht an sein bisher bestes Ergebnis heran.

 

René Leutenegger (# 6) vom Team No Name Fighter ist noch immer der Spitzenreiter der Gentlemen-Wertung. Mit Platz 20 im Zeittraining stand der routinierte Schweizer vor einer schwierigen Ausgangslage. Im ersten Rennen fuhr Leutenegger auf Platz 15 nach vorne, in Lauf zwei sogar bis auf Rang elf.

Daniel Nyffeler (# 33) begann seine Clio Cup Laufbahn im Jahr 2012 auf dem Nürburgring. In diesem Jahr fehlte auf dem Eifelkurs das Glück. Nach Platz 16 im ersten Rennen kam der Schweizer in Lauf zwei nach einer Durchfahrtsstrafe auf Rang 20 ins Ziel.

 

Schläppi Race-Tec trat in der Eifel wieder mit zwei Autos an. Routinier Daniel Hadorn (# 16) erzielte im Sonntagsrennen den Sieg in der Gentlemen-Wertung mit Gesamtplatz sieben. In Rennen eins fuhr der Schweizer auf Platz elf.

Sein junger Teamkollege Loris Prattes (# 3) belegte im ersten Rennen Platz neun und wurde damit Zweiter in der Rookie-Wertung. Den zweiten Lauf beschloss der Rheinland-Pfälzer auf Position 16.

 

Kevin Landwehr (# 5) von Schlaug Motorsport feierte am Rennsonntag seinen 20. Geburtstag. Mit zwei Siegen in der Rookie-Wertung beschenkte sich Landwehr zu seinem Ehrentag selbst. Im Gesamtfeld belegte der Pilot aus der Nähe von Osnabrück die Plätze sieben und acht. Trotz seiner Siege in der Rookie-Wertung bleibt Rang vier aus Oschersleben Landwehrs bestes Gesamtergebnis.

 

Nachdem Sandro Soubek (# 23) und das Team MAIR Racing Osttirol in Zandvoort die ersten Führungsrunden ihrer noch jungen Laufbahn einfuhren, verlief das Rennwochenende am Nürburgring für die österreichische Mannschaft enttäuschend. Das erste Rennen gab Soubek nach einer Kollision mit Tomasz Wójcik (BM Racing Team) auf. Im zweiten Lauf strandete der ehemalige Wintersportler in der Startrunde nach einer Kollision in der Veedol-Schikane. Mit der drittschnellsten Zeit im Qualifying unterstrich Soubek jedoch seine Ambitionen.

 

Antonio Citera (# 24) und das Team RTM Motorsport nahmen erneut in beiden Rennen Punkte mit. Im ersten Lauf belegte Citera mit Rang 20 den letzten Punkteplatz. In Rennen zwei fuhr der Italiener auf Position 19, obwohl er zuvor eine Durchfahrtsstrafe abgesessen hatte.

 

Roland Schmid (# 7) und Valente Motorsport stießen zum zweiten Mal in dieser Saison zum Starterfeld. Im ersten Rennen gewann der routinierte Schweizer die Gentlemen-Wertung mit Position sechs. Aus persönlichen Gründen konnte Schmid am zweiten Lauf nicht mehr teilnehmen.

 

Das galt auch für seinen Landsmann Thomas Zürcher (# 8) vom ZSW Racing Team. Auch er war aus privaten Gründen am Sonntag bereits wieder in der Schweiz. Im ersten Lauf fuhr Zürcher den zehnten Platz ein, was sein bisher bestes Ergebnis markierte. Genau wie Schmid, bestritt auch Zürcher auf dem Nürburgring sein zweites Rennwochenende.

 

Mehr als nur ein Farbtupfer waren Brett Lidsey (# 12) und MRM Racing. Auf der Insel ist der Brite der amtierende Vize-Meister der Michelin Clio Cup Race Series und startet dieses Jahr sporadisch im britischen Clio Cup. Auf dem Eifelkurs waren Lidsey und das Team von Mike Ritchie auf erfolgreicher Stippvisite im Renault Clio Cup Central Europe. Nach Rang acht im ersten Lauf legte Brett Lidsey im zweiten Rennen nochmal nach beschloss sein erfolgreiches Wochenende mit Position sechs.

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