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29.12.2017 18:43 Uhr

Titelträger Tomáš Pekař im Portrait

Kurz bevor das Jahr 2017 zu Ende geht, stellen wir die Titelträger der zurückliegenden Saison vor. Den Anfang macht der Gesamtsieger, Tomáš Pekař (Carpek Service).

In seiner sechsten Saison in den Renault Markenpokalen brachte Tomáš Pekař seinen ersten Titelgewinn unter Dach und Fach. Schon in den Vorjahren hatte der rennfahrende Teameigner aus Tschechien mehrfach um die Meisterkrone mitgekämpft, den ganz großen Wurf aber nie geschafft. In der zurückliegenden Saison fügte sich schließlich alles zusammen. Nach zwei Siegen, fünf weiteren Podestplätzen und drei Pole Positions gewann Pekař den Renault Clio Cup Central Europe 2017.

„Das Starterfeld war in diesem Jahr größer und stärker“, so Pekař. „Das hat mich sehr gefreut. Aber dadurch war es auch schwieriger, alle Rennen zu beenden. Das war aber einer der Schlüssel, weil es keine Streichergebnisse gibt. Ich bin dankbar, dass alles geklappt hat und bin sehr stolz auf meine fantastische Mannschaft, auf die ich mich immer verlassen kann.“

AUFWÄRTSTREND NACH HOLPRIGEM SAISONSTART

Der Auftakt in Oschersleben verlief noch suboptimal. Nachdem Pekař sämtliche Trainingssitzungen dominiert hatte, verpasste er mit zwei vierten Plätzen in beiden Rennen das Podium.

Beim zweiten Termin in Spa-Francorchamps schlug der Tscheche mit zwei zweiten Plätzen zurück. Hiermit übernahm Pekař die Tabellenführung, die er nie mehr abgeben sollte.

Auf einen weiteren zweiten Rang in Dijon-Prenois folgte ein zurückhaltendes Wochenende in Zandvoort ohne Podesterfolge.

Auf dem Nürburgring feierte Tomáš Pekař schließlich seinen ersten Saisonsieg. Bei seinem Heimspiel in Most kamen ein weiterer Triumph sowie ein zweiter Platz hinzu, zur großen Freude der tschechischen Zuschauerscharen auf den Naturtribünen.

Als großer Favorit zum Finale nach Hockenheim gereist, brachte Pekař schon im ersten Rennen mit einem achten Rang den Titelgewinn in trockene Tücher. Im Abschlussrennen stand Pekař mit Platz zwei nochmals auf dem Podest.

DER LANGE WEG ZUM ERSTEN MEISTERTITEL

Der Hockenheimring war schon vor dem Titelgewinn ein besonderer Dreh- und Angelpunkt für Tomáš Pekařs Laufbahn in den Renault Markenpokalen. 2012 bestritt er dort sein erstes Rennen im damaligen Renault Clio Cup Bohemia. Als amtierender Meister des Škoda Octavia Cup fuhr Pekař schon in seinem ersten Jahr um die Spitze. Seinen ersten Rennsieg landete der Tscheche schließlich beim Auftakt zur Saison 2013, selbstverständlich auf dem Hockenheimring.

Im gleichen Jahr unterlag Pekař bei seinem Heimrennen in Brünn Dino Calcum im Titelkampf. Auch 2014, im ersten Jahr des Renault Clio Cup Central Europe, war der Tscheche härtester Gegner von Calcum. Lange auf Kurs zum Vizetitel, lag Pekař nach dem Finale mit Pascal Eberle punktgleich auf Rang zwei, wobei Eberle durch seine besseren Rennergebnisse Vizemeister wurde.

2015 und 2016 startete Pekař nur sporadisch und fuhr daher nicht um die Meisterschaft. Dafür gewann er 2015 erstmals ein Rennen bei seinem Heimspiel in Most. 2016 fuhr Pekař hier sogar einen Doppelsieg ein. „Das ist das Größte, vor fast 100.000 Zuschauern die tschechische Hymne auf dem Podium zu hören“, sagt Pekař.

PEKAŘ WIRD VATER

Das Programm für die kommende Saison steht noch nicht fest. „Ich würde gerne weiter Teil der Clio Cup Familie bleiben. Der Schritt in die TCR wäre aber auch wichtig für meine Karriere, vielleicht im Mégane TCR, den ich mitentwickle. Im Januar werde ich Vater. Danach werden wir sehen, was in der Saison passiert.“

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