18.02.2013 17:04 Uhr - Formula Renault 2.0 News
18.02.2013 17:04 Uhr

Überwältigende Resonanz auf anstehende Formel Renault 2.0 NEC-Saison

Die Starterzahlen des vergangenen Jahres ließen kaum mehr eine Steigerung erwarten. Doch für den Saisonauftakt am ersten April- Wochenende in Hockenheim sind schon jetzt alle verfügbaren Startplätze vergeben.

Bis zu 40 Fahrer aus 21 verschiedenen Ländern prägten das Bild des Formel
Renault 2.0 Northern European Cup 2012. Die letzte Saison war eine der
Spektakulärsten und Erfolgreichsten in der siebenjährigen Seriengeschichte.
Im Jahr 2013 geht die Erfolgsstory weiter. Das Interesse an der anstehenden
Saison übersteigt die Erwartungen deutlich.
Erneut bereichern renommierte Eurocup-Teams wie Fortec Motorsport, Race
GP und Josef Kaufmann Racing das Renngeschehen. Letztgenanntes
Team bringt mit dem Schweizer Louis Délétraz den Sohn eines ehemaligen
Formel 1-Fahrers ins Feld. Vater Jean-Denis Délétraz fuhr 1994 und 1995
insgesamt drei Grands-Prix für Larousse und Pacific. Auch das
luxemburgische Team RC Formula bringt mit Aurélien Panis einen Hauch
von Königklasse in den Formel Renault 2.0 NEC. Der Sohn des 1996er
Monaco-Siegers Olivier Panis versucht in die großen Fußstapfen seines
Vaters zu treten. Auch auf den Seiten der Teams gibt es interessante
Neuerungen, wie zum Beispiel der Einstieg des britischen Teams JTR
Racing. Mit JD Motorsport kehrt ein wahres Formel Renault-Imperium in den
Northern European Cup zurück. Insgesamt vier spätere Formel 1-Fahrer,
nämlich Enrique Bernoldi, Gianmaria Bruni, Felipe Masse und Christian
Klien, gewannen einen Formel Renault-Titel mit der italienischen
Mannschaft. Auch das dänische Team KEO Racing rund um Kim Olsen greift
nach einem Jahr NEC-Auszeit wieder an.
Der Formel Renault 2.0 NEC hat sich längst als Karrieresprungbrett für
aufstrebende Formel-Piloten etabliert. Der Meister von 2008, der Finne
Valtteri Bottas, nimmt dieses Jahr mit Williams seine erste Formel 1-Saison
in Angriff.
Eine Verbindung zur Königsklasse knüpft auch der exklusive Rennkalender.
Insgesamt vier Formel 1-Kurse können die jungen Talente unter die Räder
nehmen. Mit dem Hockenheimring und dem Nürburgring machen zwei
deutsche Traditionskurse den Auftakt. Anschließend fährt der Northern
European Cup erstmals auf britischem Boden. Im Rahmen des
aufstrebenden Blancpain Endurance Championships bringt das englische
Rennsport-Imperium von Silverstone eine Menge Tradition in den
Terminplan. Die legendäre Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps
beschließt den Reigen der Formel 1-Strecken, wiederum im Verbund mit der
Blancpain Endurance Series, die dort die 24 Stunden von Spa in Angriff
nimmt. Hinzu kommen der mit über 60.000 Zuschauern bestens besuchte
Gamma Racing Day im niederländischen Assen, der populäre Czech Truck
Prix zur Truck Europameisterschaft in Most sowie das Saisonfinale auf dem
schnellen Dünenkurs von Zandvoort.
Ein weiterer der unzähligen Spannungsgeneratoren ist das überarbeitete
Einsatz-Auto. Das bisherige Fahrzeug von Barazi Epsilon wurde von der
italienischen Rennwagen-Schmiede Tatuus überarbeitet. Dieses
traditionsbehaftete Unternehmen lieferte bereits das vorletzte Auto, das bis
2009 eingesetzt wurde. Auf den ersten Blick wirkt das 2013er-Auto komplett
neu. Die Karosserie ist von Grund auf neu konstruiert worden, was eine
veränderte Aerodynamik zur Folge hat. Unter dem Blech bleibt aber alles wie
gehabt. Motor, Getriebe, Elektronik und sämtliche Anbauteile wurden nicht
angetastet. Etwa eine Sekunde soll das neue Auto pro Runde schneller sein.
Der ersten Rundenzeiten in Hockenheim werden tatsächlichen Aufschluss
geben. Das bisherige Rennauto ist selbstverständlich weiterhin
startberechtigt, um den kleineren Teams den Fahrzeugwechsel nicht zur
Pflicht zu machen. Nach derzeitigem Stand wird das bisherige Auto in der
nächsten Saison allerdings ein Ausnahmefall im Starterfeld sein.

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