11.06.2016 15:32 Uhr - Home Clio Cup News
11.06.2016 15:32 Uhr

Vierfach-Sieg für Team Bleekemolen, Tabellenführer Calcum draußen

Der erste Lauf zum Renault Clio Cup Central Europe in Spa-Francorchamps stand im Zeichen der Lokalmatadoren. Vier Piloten vom Team Bleekemolen besetzten die Spitze, Sebastiaan Bleekemolen allen voran. Die Entscheidung um die finale Reihenfolge fiel im Windschatten. Der Tabellenführer Dino Calcum (Stucki Motorsport) kämpfte mit um die Spitze, schied aber mit Reifenschaden aus. Sein ärgster Verfolger, Sandro Kaibach (Steibel Motorsport), wurde Neunter.

Der Spitzenkampf wurde zu Beginn durch eine Safety Car Phase unterbrochen. Dillon Koster (Certainty Racing Team) und Lisa Brunner (Stucki Motorsport) waren im Kiesbett gestrandet. Brunner war vom guten elften Startrang losgefahren. Die Marshalls befreiten beide Autos und die Jagd nach dem Sieg ging weiter.

CALCUM NACH REIFENSCHADEN DRAUßEN

Von Platz zwei gestartet, versuchte Calcum diverse Attacken auf den Polesetter und Spitzenreiter Bleekemolen. Der vierfache Clio Cup Meister hielt allerdings stand. Von hinten machten Stephan Polderman und Melvin de Groot (beide Team Bleekemolen) ebenfalls Druck. Bei den Kampfhandlungen erlitt Dino Calcum einen Reifenschaden und musste aufgeben.

SPITZENTRIO BLEIBT UNVERÄNDERT

Nach Calcums Ausscheiden zog Sebastiaan Bleekemolen seine Teamkollegen, Melvin de Groot und Stephan Polderman, im Windschatten mit. De Groots und Poldermans Schlussattacke blieb aus und die Reihenfolge hatte Bestand. Mit Rene Steenmetz wurde ein weiterer Fahrer vom Team Bleekemolen Vierter.

WIRBEL IN DER VERFOLGERGRUPPE

Die Reihung auf den Verfolgerplätzen entschied sich erst bei der letzten Durchfahrt der Bus Stop Schikane. Ex-VW Scirocco R-Cup Meister Kris Heidorn (Seyffahrt Motorsport) startete sein erstes Rennen im Clio Cup Central Europe vom dritten Rang. Nach einem umkämpften Rennen hangelte sich Heidorn zum Schluss auf Position fünf durch und ließ Nils Mierschke (Mierschke Motorsport) und Andreas Stucki (Stucki Motorsport) hinter sich auf den Plätzen sechs und sieben. Stucki liegt nur noch ein Punkt hinter Sandro Kaibach, der Neunter wurde.

Dazwischen kam Nicklas Oscarsson (TeamA Teknik AB) ins Ziel. Der Tabellenführer des schwedischen Clio Championats gewann, bei seinem Einstand im Clio Cup Central Europe, die Junior-Wertung. Das Gentleman-Pendant entschied Melvin de Groot für sich. René Leutenegger (No Name Fighter) beschloss die ersten zehn Plätze.

FORTSETZUNG AM SONNTAG

Das zweite Rennen steht am morgigen Sonntag um 11:20 Uhr auf dem Programm. Der Eintritt ist beim Spa Euro Race auch am Sonntag kostenlos. Lediglich der Zugang zum Fahrerlager kostet fünf Euro. Live Timing ist unter folgendem Link abrufbar: http://livetiming.alkamelsystems.com/spa/. Außerdem gibt es regelmäßige Informationen auf der Facebook-Seite des Renault Clio Cup Central Europe.

FAHRERSTIMMEN

Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen): “Der Windschatten wirkt hier unglaublich stark. Meine Teamkollegen konnten mich immer wieder einholen, vor allem durch die Blanchimont Kurve. Die waren bestimmt 20 km/h schneller. Ich habe immer nervös im Spiegel beobachtet, dass sie näher und näher kommen. Zum Glück haben wir uns nie berührt. Ich war froh über meinen Vorsprung ganz am Schluss, mit dem ich den Sieg sichern konnte.“

Melvin de Groot (Team Bleekemolen): “Das ist ein ziemlich spaßiges Wochenende bisher. Ich war bei den freien Trainings nicht dabei. Ich habe gedacht, wir fahren erst nächste Woche. Ich habe es einfach vergessen, bis mich mein Teamchef am Freitagmorgen verwundert angerufen hat. Ich bin dann noch schnell angereist. Ich bin auf Platz sechs gestartet, habe schnell meine Pace gefunden und konnte gut überholen. Es war ein tolles Rennen, vor allem der teaminterne Kampf in den letzten Runden.“

Stephan Polderman (Team Bleekemolen): “Mein Start war gut und in der ersten Kurve war ich schon Dritter. Danach haben wir im Windschatten gekämpft. Auf Platz drei habe ich mich in der letzten Schikane verbremst und abgekürzt. Die Plätze musste ich zurückgeben. Dabei ist auch Melvin vorbeigerutscht, denn er war mit in dem Pulk. Wir beide wollten noch eine Attacke auf Sebastiaan versuchen. Wir dachten, dass Rennen ginge noch eine Runde länger. Deswegen hat es nicht mehr geklappt.“

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