26.03.2013 14:03 Uhr - Twingo R1 News
26.03.2013 14:03 Uhr

Wiegmann dominiert Schneesturm-Rallye

Vergangenes Wochenende trafen sich die Teams der Renault Twingo R1 Deutschland Trophy zum zweiten DRM-Lauf der Saison im verschneiten Süderbrarup zur ADAC Wikinger Rallye. Drei Wochen nach dem Sieg des Rallye-Teams Sindermann bei der ADAC Pfalz-Westrich Rallye triumphierte das Team Willi Wiegmann und Bastian Kotulla der Sportförderung Oberhof beim neugeschaffenen Sprungbrett im Rallyesport.

Neben den besten Rallyefahrern aus Deutschland trafen auch die besten dänischen Teams ein, um bei der nördlichsten Rallye Deutschlands ihr fahrerisches Können auf den knapp 160 Kilometer Wertungsprüfungen (WP) zu beweisen. „Dieses Mal würde aber vielmehr der Kopf entscheiden“, so der Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft, „denn ein Großteil der Strecken sind schneebedeckt und stellenweise extrem glatt.“


So begann die ADAC Wikinger Rallye am Donnerstagabend mit dem Shakedown bei heftigem Schneetreiben und gab den Fahrern einen ersten Vorgeschmack auf die ersten Wertungsprüfungen am Wochenende. „Wir fahren schließlich Rallye und spielen kein Halma“, so der 21-jährige Toni Mosel nach der ersten Shakedown-Fahrt.


Das Team Sindermann / Pätzold machte so weiter, wie es bei der letzten Rallye aufgehört hatte und setzte sich in der ersten Wertungsprüfung mit knapp 15 Sekunden Vorsprung gegen das Team aus dem Erzgebirge Raschke / Hirsch durch. „Auf der Suche nach Grip auf dem teilweise blanken Eis“, entschied das erfahrene Team Wiegmann / Kotulla die Freitagsetappe für sich. Zwei der vier geplanten WPs dominierten sie bei eisiger Kälte.


Durch den einsetzenden Schneefall, verbunden mit dem starken Ostwind, konnte am Samstagvormittag nur WP 5 befahrbar gemacht werden. Am besten kämpften sich Erik Sindermann und Matthias Pätzold durch die Strecke, flankiert von bis zu zweieinhalb Meter hohen Schneewänden. „Man fühlt sich wie in einer Bobbahn“, so der routinierte Rheinländer Willi Wiegmann. Da immer wieder Autos stecken blieben, mussten auch die WPs 6-8 abgesagt werden. Am Nachmittag wurden aufgrund des Schneesturms zwei weitere WPs abgesagt. Als endlich wieder gefahren wurde, dominierten erneut die Kölner Wiegmann / Kotulla das Zuschauer-Highlight, den Süderbrarup-Stadtkurs.
Mit fast zweieinhalb Minuten Vorsprung gewannen Willi Wiegmann und Bastian Kotulla die vom Wetter geprägte ADAC Wikinger Rallye mit ihrem Twingo R1 deutlich vor Hendrik Raschke und Alexander Hirsch. Platz 3 belegten die Eisenacher Daniel Lesser und Andreas Luther.
Besonderer Respekt und Dank gehen an dieser Stelle an alle Mechaniker, die bei bis zu minus acht Grad ordnungsgemäß die Twingo R1 für die Hatz auf Eis und Schnee vorbereitet haben, sowie der Organisation für ihr Engagement und ihren Einsatz.
Das Siegerteam fuhr in der DRM-Gesamtwertung bis auf den dritten Platz nach vorn, verfolgt von Raschke / Hirsch. Sie liegen damit auf dem vierten Platz. Insgesamt liegen die in der DRM eingeschriebenen Twingo R1 alle unter den ersten elf.

Ergebnis Renault Twingo R1 Deutschland Trophy- Wikinger Rallye
1. W. Wiegmann / B. Kotulla        1:21:56,4
2. H. Raschkem/ A. Hirsch        1:24:29,3
3. D. Lesserm/ A. Luther        1:31:01,3
4. T. Mosel / M. Tausch        1:32:20,3
5. E. Sindermann / M. Pätzold    1:34:08,9

Zwischenstand Renault Twingo R1 Deutschland Trophy
1. W. Wiegmann / B. Kotulla        50 Punkte
2. H. Raschke / A. Hirsch        48 Punkte
3. E. Sindermann / M. Pätzold    46 Punkte
4. T. Mosel / M. Tausch        34 Punkte
5. D. Lesser / A. Luther        20 Punkte


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