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20.09.2015 19:10 Uhr

Zwei Rookies auf dem Podium: Defourny gewinnt, Daruvala Zweiter

Max Defourny (ART Junior Team) stellte sich nach Lauf zwei zum Formula Renault 2.0 Northern European Cup auf dem Nürburgring zum zweiten Mal in dieser Saison auf die höchste Podeststufe. Der Belgier sprang damit auf Rang vier in der Meisterschaft. Force India Förderpilot Jehan Daruvala (Fortec Motorsports) wurde Zweiter. Wie schon in Rennen eins holte Kevin Jörg (Josef Kaufmann Racing) den dritten Platz und ist nun wieder Gesamtzweiter.

Delétraz und Sasahara, die aus der ersten Startreihe losfuhren, kämpften in der ersten Rennhälfte um die Spitze. Ein Abflug von Henrique Chaves (AVF) löste dann eine Safety Car Phase aus. Beim Restart verbremste sich Sasahara in Kurve eins. Delétraz fuhr neben ihm, konnte nicht einlenken und beide fuhren geradeaus ins Kiesbett. Glück im Unglück, denn beide konnten weiterfahren. Max Defourny hatte zuvor Jehan Daruvala überholt und führte das Rennen nun an. Kevin Jörg blieb Dritter vor Stefan Riener (Fortec Motorsports). Der Österreicher wurde, wie schon im ersten Rennen, Vierter.

Dan Ticktum (Koiranen GP) und Alex Gill (Fortec Motorsports) fuhren um die Ränge fünf und sechs, mit dem besseren Ende für Ticktum. Dries Vanthoor (Josef Kaufmann Racing) startete erneut von ganz hinten und kam nach seiner Aufholjagd noch weiter vorne an als gestern, nämlich als Siebter.

Josef Zàrubas (AVF) Verteidigung machte Sasahara und Delétraz das Leben schwer. Der Tscheche musste am Ende aber beide durchlassen. Sasahara wurde Achter, während es für Delétraz zu Rang zehn reichte. Zwischen den beiden kam Colin Noble (MGR Motorsport) ins Ziel. Bartek Mirecki (BM Racing) freute sich, knapp außerhalb der Top Ten, mit Platz elf über sein bisher bestes Resultat. Záruba wurde Zwölfter.

In zwei Wochen fällt die Entscheidung in der Meisterschaft. Zum Finale in Hockenheim stehen sogar drei Rennen auf dem Programm.

 

Max Defourny (# 33 ART Junior Team): „Ich hatte einen guten Start und habe mich am Anfang von Problemen ferngehalten. Ich wurde schneller und konnte den Druck auf Jörg erhöhen. Beim Restart konnte ich sehen, was Delétraz und Sasahara passiert ist. Deshalb war ich vorsichtig mit meinem Bremspunkt. Danach konnte ich mich absetzen. Ich habe auch die schnellste Rennrunde gefahren. Alles in allem also ein großartiges Rennen.“

Jehan Daruvala (# 6 Fortec Motorsports): „Mein Start war gut und ich konnte Dritter bleiben. Ich bin in der Auslaufzone ausgerutscht und habe einen 360 Grad Dreher hingelegt in Runde drei oder vier, konnte aber weiterfahren. Nachdem Ukyo und Louis draußen waren, habe ich wirklich Druck gemacht, aber Max war ein bisschen schneller. Danke an Force India für die Unterstützung.“

Kevin Jörg (# 15 Josef Kaufmann Racing): „Mein Start war okay, aber ich konnte nicht angreifen. In Runde zwei kam ich näher an Daruvala heran, aber ich hatte zu wenig Grip, fuhr geradeaus und Max konnte mich überholen. Meine Pace war gut, aber auch nach dem Restart konnte ich wieder nicht attackieren.“

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