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04.10.2014 19:59 Uhr

Zweiter Sieg für Hadorn, Titelrennen bleibt Dreikampf

Beim ersten Rennen am Finalwochenende des Renault Clio Cup Central Europe in Hockenheim lieferten sich die Top Ten einen 30-minütigen Kampf. Die Titelanwärter hingen mittendrin. Der Schweizer Daniel Hadorn (LogiPlus by T.A.C. Race Solutions) hielt seine Landsmänner Pascal Eberle (Steibel Motorsport) und Roland Schmid (Valente Motorsport) in Schach. Der Meisterschaftsführende Dino Calcum (Stucki Motorsport) wurde nur Achter, bleibt aber Titelfavorit.

Beim Start bei spätsommerlichem Wetter verteidigte Daniel Hadorn seine Pole Position. Bis zu neun weitere Autos hingen unmittelbar dahinter und tauschten unzählige Male ihre Plätze. Erst im letzten Renndrittel kristallisierte sich ein Führungskampf zwischen Hadorn und Eberle heraus. Hadorn hielt dem immensen Druck stand und feierte, nach Platz zwei zuletzt in Most, nun seinen zweiten Saisonsieg. Hinter Eberle verbuchte Roland Schmid sein erstes Podium. Von Platz vier gestartet war der Schweizer zwischendurch sogar weit hinter die Podiumsränge zurückgefallen, kämpfte sich aber wieder vor.

So auch Peter Conradin Schreiber (Schlaug Motorsport), der nach Startplatz zehn Vierter wurde. Der Tabellenzweite, Tomas Pekar (Carpek Service), fuhr zwischenzeitlich ebenfalls um das Podium, wurde am Ende aber nur Fünfter. Es folgten Christjohannes Schreiber (Schreiber Rennsport) und Reto Wüst (Wüst Motorsport) vor Dino Calcum auf Platz acht.

Sebastian Steibel  (Steibel Motorsport)  gewann  die  Junior-Wertung  sowie  die Clio R.S. III Cup-Wertung. Daniel Hadorn siegte in der Gentleman-Wertung.

Dino Calcum hat vor dem Finalrennen noch 19 Zähler Vorsprung auf Pekar und 24 auf Eberle. 31 Punkte sind noch offen. Die Auslosung des Reversed Grid Verfahrens beschert dem Bochumer obendrein die Pole Position. Der letzte Lauf des Jahres wird um 15:55 Uhr gestartet.

 

Daniel Hadorn (# 16 LogiPlus by T.A.C. Race Solutions): „Es war geil. Dieses Wochenende sind 70 Bekannte von mir mit einem Reisebus hierhin gekommen. Dass ich da gewinne ist der Wahnsinn. Ein war ein ganz tolles Rennen. Es wurde hart gekämpft, viel überholt, aber man hat einander leben lassen. Von der Pole zum Sieg, das ist klasse.“

Pascal Eberle (# 17 Steibel Motorsport): „Es war ein hart umkämpftes Rennen. Gegen einen Altmeister wie Daniel darf man ruhig mal verlieren. Er ist super gefahren, ich muss ihm gratulieren. Es war ein super Zweikampf. Wir haben eine tolle Show geboten. Ich bin happy.“

Roland Schmid (# 7 Valente Motorsport): „Das war nach langer Zeit mal wieder ein Rennen, in dem ich richtige Kämpfe hatte. Es war schwierig das Podium zu behalten. Deshalb habe ich mich nach hinten orientiert und versucht, das Auto ganz zu lassen. Ein riesen Dank an meinen Teamchef Angelo Valente, der das alles möglich gemacht hat.“

Sebastian Steibel (# 23 Steibel Motorsport): „Ich hatte einen super Start und habe sogar ein paar neue Autos überholen können. Die konnte ich aber nicht lange halten. Aber an Fredy und Daniel konnte ich dranbleiben. Ich konnte sogar später bremsen, aber auf der Parabolika hat mir natürlich der Speed gefehlt.“

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