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Quertreiber aus Passion


Ob auf Schotter, Sand oder festem Asphalt: Der Clio Renault Sport R3 ist ein äußerst ernst zu nehmendes Wettbewerbsgerät für den Rallyesport.



Er sieht harmlos aus. Ist es aber nicht: Der neue Clio Renault Sport R3 gibt den Wolf im Schafspelz. Denn unter der kaum veränderten Karosserie des Serienmodells schlummern im neuesten Rallye-Boliden von Renault Sport ungeahnte Talente. Egal ob auf winkligen Asphalt-Sträßchen oder mit Vollgas durch schnelle Schotterpassagen: Der potente Fronttriebler will im Motorsport mächtig Staub aufwirbeln. Startberechtigt ist er bei der nationalen Tagesveranstaltung ebenso wie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Damit spricht das reinrassige Renngerät ambitionierte Amateure ebenso an wie professionelle Routiniers – und dies zu einem erstaunlich günstigen Preis.

Bei der Entwicklung des Clio Renault Sport R3 orientierten sich die Ingenieure von Renault Sport konsequent an den Anforderungen des Rallyesports. Dies beginnt bei den imposanten, von dem seitlich vorgezogenen Kopfschutz gekennzeichneten Schalensitzen für Fahrer- und Beifahrer, setzt sich bei den robusten Sechspunktgurten fort und mündet in einen extra stabilen Überrollkäfig, den Experten als Sicherheitszelle bezeichnen und der aus nicht weniger als 40 Meter hochfestem Stahlrohr besteht.



Mit 1.080 Kilogramm ein automobiles Leichtgewicht, ist der Clio Renault Sport R3 souverän motorisiert: 230 PS stemmt der vierventilige Zweiliter-Motor – der auf dem Aggregat des serienmäßigen Clio Renault Sport basiert – bei 7.200 Touren auf das sequenzielle Sechsganggetriebe, das mit einer kurzen Übersetzung glänzt. Ein massiver Unterbodenschutz bewahrt Motor, Getriebe und Tank auch auf ruppigen Pisten zuverlässig vor gröberen Beschädigungen.

Für ausreichend Traktion auf festem und losem Untergrund sorgt ein selbstsperrendes Vorderachsdifferenzial. Den Kraftschluss besorgen spezielle Wettbewerbsreifen von Michelin, wahlweise erhältlich in Asphalt-Spezifikation im 17-Zoll-Format oder als Schotter-Profis, dann 15 Zoll hoch. Das Potenzial der schwarzen Walzen rufen auch die opulent dimensionierten Bremsen des kleinen Kraftpakets ab. Vorne kommen 322 Millimeter große innenbelüftete Scheiben mit Vierkolben-Bremssätteln zum Einsatz, die hinteren messen nicht weniger als 300 Millimeter. In Kombination mit einer sogenannten „Flyoff“-Handbremse – die, hydraulisch gesteuert, keinen Feststellknopf besitzt – ermöglichen sie in engen Spitzkehren den hurtigen Schwenk des Hecks. Das einstellbare Fahrwerk lässt sich, je nach Charakter der bevorstehenden Rallye, entsprechend adaptieren.

Mit dem Clio Renault Sport R3 ist den Experten des französischen Herstellers in der Tat ein eindrucksvolles Wettbewerbsgerät gelungen – und ein vergleichsweise kostengünstiges noch dazu. 49.600 Euro* notiert die Preisliste für den Bausatz, mit dem Rallye-Teams aus einem serienmäßigen Clio Renault Sport diesen kompetenten Sportler entstehen lassen können.

 

* = Angaben ohne Gewähr

(Stand 02/2011)


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