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Dienstag, 28. Oktober 2008 10:39
Talente in Sicht: Deutscher Rallye-Nachwuchs testet Renault Clio R3 auf Korsika




Testfahrten im Rallye-Paradies: Vor der überwältigenden korsischen Bergkulisse erhielten kürzlich drei hoffnungsvolle deutsche Rallye-Talente auf Einladung von Renault Sport die einmalige Gelegenheit, den Clio R3 unter fachkundiger Anleitung auszuprobieren. Im Fahrwasser der WRC-Elite durften sich Felix Herbold, Mark Wallenwein und Christian Riedemann auf den Serpentinen der Mittelmeerinsel austoben – und waren von der Landschaft ebenso begeistert wie von dem wieselflinken Gerät.

Nicht auf die Größe kommt es an – das trifft auf den Korsen Napoléon Bonaparte ebenso zu wie auf einen weiteren kleinen Franzosen, der im Motorsport regelmäßig Großes leistet: Der Renault Clio RS III „Coupe“ ist schon lange äußerst erfolgreich auf der Rundstrecke unterwegs, sein Offroad-Bruder, der Clio R3 hat dank perfekter Abstimmung und eindrucksvoller Motorisierung in seiner noch jungen Rallye-Karriere bereits zahlreiche Lorbeeren geerntet. Von den Qualitäten des R3 konnten sich zuletzt drei junge Deutsche, die ebenfalls eine hoffentlich große Karriere vor sich haben, in der Heimat Napoléons überzeugen. Die DRM-Piloten Christian Riedmann, Felix Herbald und Mark Wallenwein folgten dem Ruf von Renault gerne und gaben dem gelben Giftzwerg unmittelbar im Anschluss an den 13. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft unter den wachsamen Augen namhafter Rallye-Experten die Sporen.

„Der Clio in der aktuellen Ausbaustufe überzeugt und hält, was er verspricht. Vor allem das Handling auf der sehr anspruchsvollen WP und das Drehmoment des Zweiliter-Motors ließen unser Herz höher schlagen – einfach nur geil“, lautete das einhellige und begeisterte Fazit der Rallye-Junioren. Kaum verwunderlich, denn unter der kaum veränderten Karosserie des Serienmodells versteckt der Rallye-Bolide von Renault Sport beachtliche Kräfte: 230 PS stemmt der vierventilige Zweiliter-Motor – der auf dem Aggregat des serienmäßigen Clio Renault Sport basiert – bei 7.200 Touren auf das kurz übersetzte sequenzielle Sechsganggetriebe. Bei nur 1.080 Kilogramm Gesamtgewicht reicht das, um dem quirligen Fronttriebler ordentlich Beine zu machen. Ein massiver Unterbodenschutz bewahrt Motor, Getriebe und Tank auch auf ruppigen Pisten zuverlässig vor gröberen Beschädigungen, und das selbstsperrende Vorderachsdifferenzial sorgt für ausreichend Traktion auf festem und losem Untergrund.

Klar also, dass das Rallye-Nachwuchstrio auf Korsika jede Menge Spaß mit dem kompetenten Sportler hatte – und davon träumt, in naher Zukunft einmal ein ganze Saison auf dem Renault Clio R3 bestreiten zu dürfen.




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