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Montag, 19. April 2010 16:54
NEC FR 2.0 feiert auf dem Hockenheimring vielversprechenden Start in die neue Saison




Ein Debütant dominierte: Bei seinem ersten Auftritt im Northern European Cup Formula Renault 2.0 (NEC FR 2.0) feierte der junge Belgier Ludwig Ghidi zwei Laufsiege. Während der KEO Racing-Pilot sich im Samstagsrennen mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,763 Sekunden gegenüber Julian Eisenreich durchsetzte, ließ er seine Verfolger im Sonntagslauf nach 15 Runden über zwölf Sekunden hinter sich.

Einstand nach Maß: Nicht nur für den zweifachen Sieger Ludwig Ghidi, auch für das gesamte Starterfeld und die Fans auf den Tribünen des Hockenheimrings stellte sich der Auftakt zur NEC FR 2.0-Saison 2010 als gelungen dar. Eine hohe Leistungsdichte unter den Teilnehmern, daraus resultierende packende Zweikämpfe auf der Strecke und Reglementsmodifikationen, die in der Praxis halten, was die Theorie verspricht – der Saisonstart kann nach den Auftritten im Rahmen der „Hockenheim Historic“ als rundum gelungen bezeichnet werden.

Ganz besonders gilt dies selbstverständlich für den zweifachen Sieger Ghidi: Wegen technischer Unregelmäßigkeiten an seinem Rennwagen von der Pole Position auf Startplatz sechs zurückgestuft, kämpfte sich der Belgier in seinem allerersten NEC FR 2.0-Rennen schnell nach vorne. Dabei stets in seinem Windschatten: der ebenfalls strafversetzte Niederländer Jeroen Mul (Van Amersfoort). Schnell hatte das Duo zu den Führenden Julian Eisenreich (SL Formula) und Mikkel Mac (KTR) aufgeschlossen. In der zehnten von 15 Runden fand Ghidi schließlich einen Weg vorbei an Eisenreich, während der Niederländer Mul den Dänen Mac passierte. Im Ziel behauptete Ghidi schließlich einen Vorsprung von 0,763 Sekunden auf Eisenreich. 9,179 Sekunden zurück folgte Mul, der sich im Kampf um den letzten Podestplatz knapp gegen Mac durchsetzen konnte. Bester Pilot der neu geschaffenen, mit den Vorjahresmodellen ausgetragenen Formula Renault 2000-Wertung wurde mit Dear Schilling ebenfass ein KEO Racing-Pilot auf Gesamtplatz sechs.

Die Startaufstellung für den zweiten Lauf des Wochenendes ergab sich – ein weiteres Novum im Regelwerk – anhand der jeweils zweitbesten Rundenzeit im Qualifying. Ghidi münzte seine Pole Position unmittelbar in die Führung um, die er bis ins Ziel souverän verteidigte. 12,113 Sekunden hinter ihm passierte der von Platz zwei gestartete Mac die Ziellinie. Für eine echte Überraschung sorgte Johann Ledermair: Der Österreicher behielt in einem turbulenten und von einigen Ausrutschern geprägten Rennen die Übersicht und steuerte seinen Formula Renault 2000-Boliden auf den dritten Gesamtrang.

Bereits am kommenden Wochenende stehen im tschechischen Brünn die Saisonläufe drei und vier des NEC FR 2.0 auf dem Programm.




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