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Mittwoch, 21. April 2010 09:11
Aus Teamsicht: Erfolgreicher Einstand für das Jedi Racing Team




Pressemitteilung des Teams Jedi Racing

Mit Julian Eisenreich und Michele di Martino schickte das Jedi Racing Team beim Saisonauftakt auf dem Hockenheimring erstmalig zwei Piloten im NEC Formula Renault 2.0 ins Rennen. Beide Piloten schlugen sich wacker und bescherten dem Team auf Anhieb einen Podestplatz.

Für Julian Eisenreich ist es die zweite Saison im Formel Renault. Nach Gesamtposition elf in 2009 geht der junge Dortmunder diesmal im 2010er Modell auf Titeljagd. In Hockenheim war er in den Freien Trainings jeweils auf Position drei zu finden und bestätigte seine Leistung auch mit Rang drei im Zeittraining. Bei einer nachträglichen technischen Untersuchung wurden dann aber Unregelmäßigkeiten an den Fahrzeugen der beiden vor ihm platzierten Piloten festgestellt und Julian durfte sich über die Pole Position für das erste Rennen freuen. Dieses führte Julian über weite Strecken an, musste sich fünf Runden vor Schluss aber den harten Angriffen seines Verfolgers beugen und wurde hervorragender Zweiter. Im zweiten Durchgang startete der Youngster von der dritten Position, konnte aber direkt am Start einen Platz gut machen und bog als Zweiter in die erste Kurve ein. Doch nur eine Runde später fiel Julian nach einem missglückten Angriff des Drittplatzierten auf Rang sechs zurück. In den folgenden Runden kämpfte er sich wieder nach vorne und belegte zeitweise Platz drei. Der bis dato Dritte ließ aber nicht locker, schob Julian in einer unfairen Aktion von der Strecke und ins vorzeitige Aus. Entsprechend frustriert war der 16-jährige Schüler im Ziel: „Was für ein Rennen, solche Manöver sind einfach nicht nötig. Ohne den Ausfall wäre ich wieder auf dem Podest gelandet und hätte wichtige Punkte gesammelt.“

Neuland betrat der Zweite im Bunde, Michele di Martino. In einem Vorjahres-Formel Renault feierte der Nachwuchspilot in Hockenheim seine Rennpremiere in einem Formelfahrzeug und schlug sich wacker. In den Freien Trainingssitzungen galt es für Michele, sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Gut vorbereitet startete er ins Zeittraining, wollte dort aber zu viel und rumpelte zu hart über die Randsteine. Dabei beschädigte er seine Lenkung nachhaltig und musste seinen Formel-Boliden nach nur fünf Runden in der Box abstellen. Resultat war Startplatz 14 im 16 Mann starken Feld. Im ersten Rennen zeigte Michele eine solide Vorstellung und verbesserte sich auf Position 13 im gesamten Feld und Rang sieben im Feld der „alten“ Autos. Eine weitere Steigerung gab es im Sonntagslauf, nach 15 Rennrunden wurde der Eitorfer guter Zehnter und verbesserte sich in der Wertung der alten Fahrzeuge auf Position sechs. Geschafft, aber glücklich war di Martino am Sonntagabend: „Das war ein super Wochenende, mein Ziel war ein Platz unter den besten Zehn. Das habe ich im zweiten Durchgang erreicht. Ich muss nun weiter an mir arbeiten, um die Lücke zu meinen Kontrahenten weiter zu schließen.“

Weiter geht es für die Mannschaft schon am kommenden Wochenende im tschechischen Brünn.




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