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Donnerstag, 10. Mai 2012 14:37
Renault Pilot Carsten Mohe setzt bei der AvD-Sachsen-Rallye voll auf Angriff




© Sascha Dörrenbächer

Extrem schnelle Wertungsprüfungen, enthusiastische Fans und unberechenbares Wetter: Für Renault Mégane N4-Pilot Carsten Mohe zählt die AvD-Sachsen-Rallye in seiner Heimat zu den Saison-Highlights. Beim vierten DRM-Lauf rund um Zwickau setzt der amtierende Deutsche Rallye-Meister in der 2WD-Wertung voll auf Angriff.

Am kommenden Wochenende (10. bis 12. Mai) feiert die Sachsen-Rallye ihr Comeback in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Nach Platz zwei bei der Rallye Erzgebirge freut sich Carsten Mohe auf sein zweites Heimspiel in Folge. Gemeinsam mit Beifahrerin Katrin Becker geht der Kfz-Meister aus dem sächsischen Crottendorf im rund 290 PS starken Renault Mégane N4 ins Rennen um den Divisionssieg. „Bei der ,Erze‘ vor zwei Wochen waren wir mit dem Speed unseres Autos sehr zufrieden. Jetzt freue ich mich auf die superschnellen Wertungsprüfungen rund um Zwickau“, berichtet Mohe.

Der Fronttriebler-Spezialist weiß, worauf es bei der anspruchsvollen Sachsen-Rallye ankommt: „Aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeiten darfst Du Dir hier keinen Fehler erlauben. Und natürlich muss die Abstimmung des Autos passen.“ Eine weitere Herausforderung: Durch das sogenannte ,Cutten‘ der Kurven liegt oft viel Schmutz auf der Strecke. „Wir müssen also von Anfang an voll bei der Sache sein. Das gelingt am besten, indem Du immer am Limit unterwegs bist – sonst ist die Gefahr einer Unkonzentriertheit zu groß. Wie immer setzen wir also vom ersten bis zum letzten Kilometer voll auf Angriff,“ gibt der 39-Jährige die Marschrichtung vor.

Eine bekannte Unbekannte ist das sächsische Wetter. „Traditionell zeigt sich Petrus hier von seiner eher wankelmütigen Seite. Während auf der einen WP noch die Sonne scheint, kann es auf der nächsten Prüfung schon regnen.“ Bei seinem Heimspiel will Carsten Mohe um den Sieg in der Klasse der frontgetriebenen Fahrzeuge kämpfen: „Hier sind traditionell besonders viele unserer Freunde, Kunden und Fans an der Strecke. Denen wollen wir natürlich mit konstant schnellen Zeiten eine tolle Show bieten. Eines der Highlights ist sicher der Rundkurs ,Glück-auf-Brücke‘, an dem sich jedes Jahr mehrere Tausend Zuschauer versammeln. Das gibt es so in Deutschland kein zweites Mal.“

Für den 20-jährigen Youngster Toni Mosel setzt das Team Mohe Rallyesport einen Renault Twingo R2 ein. „Toni fährt hier erst seine zweite Rallye. Wir wollen ihm dabei helfen, Schritt für Schritt wichtige Erfahrungen zu sammeln,“ verrät Carsten Mohe.




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