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Mittwoch, 28. Juli 2010 20:18
Regenrennen auf Salzburgring: Ahrens übernimmt Führung




Mit einem ersten und einem zweiten Platz schnappte sich Alf Ahrens die Führung in der ADAC Procar Division 3 und in der Sonderwertung der  Renault Sport Speed Trophy.
Heftige Regenschauern und eine Sicht, bei der man die Hand kaum vor Augen sah, stellten die Piloten der ADAC-Procar bei den Saisonläufen neun und zehn vor extreme Herausforderungen. So auch die Renault Clio-Piloten. Auf dem Salzburgring in Österreich gingen die insgesamt 26 Starter eine Woche nach dem Gastspiel im niederländischen Assen ins Rennen. Neben der Konkurrenz hatten sie dort auch gegen Aquaplaning und Gischt zu kämpfen.
Ungewohnt auch das Startprocedere. Aus Sicherheitsgründen rollten die Felder bei beiden  Läufen hinter dem Safety-car ins Rennen - es regnete ununterbrochen.
Offensichtlich die idealen Bedingungen für Alf Ahrens, der das Wochenende mit einem Sieg und einem zweiten Platz beendete und die Chance nutzte, die Meisterschaftsführung in der Renault-Clio-Wertung und Division 3 zu übernehmen. Sehr zum Verdruss seiner Konkurrenten. Opel-Mitstreiter  Matthias Kaul belegte in Rennen eins Rang zwei, Andreas Kast im Cup-Clio den dritten Rang. Er verzichtete darauf, ganz auf Risiko zu fahren. Trotz der 60 Kilogramm Zusatzgewicht setzte er sich im ersten Lauf auf Rang drei vor seine Renault-Markenkollegen Markus Kern und Lars Nebelin.
In Rennen zwei blies Matthias Kaul zum versprochenen Gegenangriff und erzielte  seinen ersten Sieg. „Ich bin volles Risiko gegangen und es hat geklappt“, jubelte er.  Der neue Tabellenführer Alf Ahrens belegte im Renault Clio Rang zwei vor Renault-Klassenkamerad Andreas Kast. „Der Regen war noch stärker geworden, und ich dachte, dass wir unter Safety-car zu Ende fahren. Pustekuchen! Es wurde freigegeben, und ich muss sagen, dass ich nur mit viel Glück nicht abgeflogen bin“, erinnerte sich Ahrens später.  „Die Bedingungen waren alles andere als ideal. Andreas kam noch dicht an mich heran. Auf einen harten Zweikampf hätte ich mich nicht eingelassen.“ Markus Kern und Lars Nebelin kamen erneut als Vierter und Fünfter ins Ziel. 

 




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