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Erfolg im Zeichen der Rhombe


Ganz gleich ob bei Rundstreckenrennen, in der Formel 1 oder auf den Rallye-Pisten dieser Welt: Die mehr als 100-jährige Historie von Renault ist auch eine Geschichte voller überragender und wegweisender Erfolge im Motorsport.



Wie zum Beispiel 1906, als der Automobilclub von Frankreich in Le Mans den ersten Grand Prix der Automobilgeschichte organisierte: Bei dem brutalen Langstreckenmarathon, der sich über zwei Tage und 1266 Kilometer knüppelharter Schotterpisten erstreckte, sahen von 32 Startern gerade mal elf das Ziel. Der Werksfahrer Ferenc Szisz gewann mit seinem Renault AK, dessen Vierzylinder aus beinahe unglaublichen 13 Liter Hubraum 90 PS schöpfte.

In den folgenden Jahrzehnten erzielte Renault insbesondere auf Rallye-Pfaden zahlreiche Erfolge. Ob Rallye Monte Carlo oder „Mille Miglia“ – Rennwagen mit der markanten Rhombe auf der Haube fanden sich stets ganz vorne in den Ergebnislisten.



So verwundert es nicht, dass die französische Marke auch der 1973 erstmals ausgeschriebenen Rallye-WM ihren Stempel aufdrückte: Gleich beim Saisonauftakt trieb Jean-Claude Andruet seine wunderschöne Renault Alpine A110 bei der verschneiten Rallye Monte Carlo zum Sieg – vor zwei weiteren „blauen Flundern“. Von 13 Saisonläufen gewann Renault sechs und kürte sich damit am Ende des Jahres zum ersten Markenweltmeister überhaupt.

Angespornt durch diese herausragenden Erfolge der „blauen Reiter“ fiel noch im selben Jahr die Entscheidung, in die Formel 1 einzusteigen.



Am 16. Juli 1977 war es soweit: Der RS01, den Jean-Pierre Jabouille in Silverstone an den Start brachte, eröffnete das bis Ende 1986 währende Turbo-Zeitalter im Grand Prix-Sport, das Motorleistungen von bis zu 1.400 PS mit sich brachte. Bereits 1978 feierte Jabouille den ersten Turbo-Sieg von Renault, dem 19 weitere folgen sollten – der heiß ersehnte WM-Titel für das reinrassige Werksteam ließ jedoch noch auf sich warten.

1985 legte Renault eine Formel 1-Pause ein, kehrte aber nach der Einführung des 3,5-Liter-Saugmotor-Reglements in die Topklasse des Rundstreckensports zurück – und verblüffte mit einem Zehnzylinder-Konzept ebenso wie mit der innovativen hydropneumatischen Ventilsteuerung. Eine unvergessliche Zeit der Dominanz brach an: Von 1992 bis 1997 fuhr der „Créateur d'Automobiles“ nicht weniger als sechs Konstrukteurs- und fünf Fahrer-WM-Titel ein.



Mit Beginn der Saison 2002 startete Renault in die dritte Formel 1-Epoche der Marke: Statt als Motorenhersteller trat das französische Unternehmen wieder mit einem 100-prozentigen Werksteam im Grand Prix-Sport an. Bereits in der vierten Saison nach der Rückkehr erreichte das Team 2005 mit den WM-Titeln in der Fahrer- und der Konstrukteurswertung das große Ziel. Fernando Alonso ging dabei als jüngster Weltmeister aller Zeiten in die Geschichte der Formel 1 ein. 2006 verteidigte die „Equipe Jaune“ beide WM-Kronen und etablierte sich damit endgültig in der absoluten Spitze der Königsklasse des Motorsports.



Das bisherige Renault F1 Team startet ab 2011 als Lotus Renault GP. Insgesamt setzen gleich drei Rennställe in der aktuellen Saison auf Triebwerke von Renault. Damit beliefert die neu gegründete Division Renault Sport F1 ein Viertel der Königsklasse mit Motoren und Technologien. Neben Lotus Renault GP sind dies das Weltmeisterteam Red Bull Racing und der Rennstall Lotus Racing des malaysischen Unternehmers Tony Fernandes.

 

Weitere Informationen und stets die aktuellsten News rund um das Team Lotus Renault GP  finden Sie auf der offiziellen Website www.lotusrenaultgp.com.

 

(Stand 2/2011. Irrtümer vorbehalten.)


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