Der jüngste Renault-Stern am Rallye-Himmel
Der Mégane Renault Sport N4 ist das jüngste spezifisch für die Anforderungen des modernen Rallyesports entwickelte Modell der Kundensport-Abteilung von Renault Sport Technologies (RST). Der neue Bolide wurde gemäß der seit der Saison 2011 international geltenden N4-Wertungsklasse für seriennahe Rallye-Fahrzeuge mit mehr als zwei Liter Hubraum homologiert.
Renault ist der erste Hersteller, der für alle neuen sogenannten „R-Klassen“ homologierte Modelle für den Rallyesport anbietet. Es handelt sich dabei um den Twingo Renault Sport in den Versionen R1 und R2 sowie den seit einigen Jahren international sehr erfolgreichen Clio R3 in den Ausbaustufen Access, Maxi und Evo. Mit dem neuen Mégane R.S. N4 präsentierte Renault Sport Ende 2010 eine sinnvolle Ergänzung dieser umfangreichen Fronttriebler-Armada.
Auf Basis des Serien-Mégane R.S., der nicht nur mit seinem performanceorientierten und besonders effizienten 2.0 16V-Turbomotor zahlreiche Meriten in der Fachpresse einfuhr, bietet die Gruppe N-Version des Kompaktsportlers ein ausgesprochen überzeugendes Gesamtpaket.
Die Vorderachsgeometrie des Mégane R.S. N4 übernimmt das Layout des Serienmodells mit vollständig von den Feder-/Dämpferelementen entkoppelter Lenkachse für maximale Lenkpräzision und Traktion. Wie bei allen anderen Rallye-Modellen von Renault lassen sich die hydraulischen Öhlins-Stoßdämpfer je nach Streckencharakteristik dreifach verstellen. Das Brembo-Bremssystem entspricht mit seinen Scheibenbremsen rundum (vorn: innenbelüftet, 355 mm Durchmesser; hinten: 290 mm) ebenfalls der Serie.
Unter der Haube entlockt das Motormanagementsystem von Cosworth Electronic dem 2.0 16V Turbo sein volles Potenzial. Reglementsbedingt limitiert ein Luftmengenbegrenzer mit einem Durchmesser 33 Millimeter die maximale Leistungsabgabe. Portioniert wird die Kraft mittels eines sequenziellen Fünf-Gang-Getriebes von Sadev. Insgesamt stellt der Mégane R.S. N4 mit seinem herausragenden Preis-/Leitungsverhältnis eine ebenso kostengünstige wie konkurrenzfähige Alternative zur zum Teil vierradgetriebenen Konkurrenz seiner Klasse dar.
(Stand 02/2011)

