Beeindruckender LMP3-Test für die Top Drei der Saison 2018

Den vergangenen Freitag werden Sebastiaan Bleekemolen, Albert Legutko und Tomáš Pekař lange in Erinnerung behalten. Die besten drei Piloten des Renault Clio Cup Central Europe 2018 absolvierten auf dem Formel 1 Kurs von Barcelona einen aufregenden Testtag mit einem 420 PS-starken LMP3-Rennprototyp.

Den Testtag hatten Bleekemolen, Legutko und Pekař durch ihren Top Drei Erfolg in der vergangenen Saison gewonnen. Der Gegensatz zum üblichen Arbeitsgerät könnte kaum größer sein. Das LMP3 Auto wiegt unter einer Tonne, hat einen riesigen V8-Nissan-Motor mit fünf Litern Hubraum und 420 PS und dazu beeindruckenden Grip durch die wirkungsvolle Aerodynamik. Zum Glück spielte das Wetter in Spanien mit. Auf trockener Piste und bei strahlendem Sonnenschein konnten die drei Fahrer das ungewohnte Renngerät Stück für Stück ans Limit bewegen und waren schließlich Feuer und Flamme.

Sebastiaan Bleekemolen: „In meiner Karriere habe ich viele Autos gefahren, aber heute war es das erste Mal in einem LMP-Auto. Es ist eine ganz andere Erfahrung. Man muss von Anfang an schnell fahren, damit der aerodynamische Anpressdruck wirkt. Natürlich kann man auch viel später bremsen. Im zweiten Stint haben die Reifen stark abgebaut. Das hat es sehr schwierig gemacht. Schon am Ende eines solchen Tages beschäftigt man sich mit kleinen Verbesserungen und denkt über jede Zehntelsekunde nach. Eine großartige Erfahrung. Mein Herz hängt aber weiter am Clio Cup.“

Albert Legutko: „Es ist ein Erlebnis. Ich bin noch nie so ein Auto gefahren. Man muss dem Auto echt vertrauen. Das passiert nicht mit einem Mal. Da braucht man die Erfahrung und die Kilometer. Schon ab dem zweiten Stint konnte ich Ideen zur Verbesserung umsetzen. Ich habe mich immer wohler und wohler im Auto gefühlt und die Zeiten wurden auch immer schneller. Es hat enorm viel Spaß gemacht. Tolle Erfahrung.“

Tomáš Pekař: „Auf der Bremse und in den schnellen Kurven ist das Auto fantastisch. In den engen Kurven musste ich mich an das Herausbeschleunigen gewöhnen, denn das Auto bricht schnell aus. Ab dem zweiten Stint habe ich mich darauf konzentrieren können. Mit den Bremsen hatte ich ein paar Schwierigkeiten und habe mir in einem Stint Bremsplatten eingefangen. Die Telemetriedaten haben mir vieles gezeigt, aber es ist schwierig, die Erkenntnisse auf der Strecke umzusetzen. Ich habe jeden Meter genossen. Es ist eine Ehre für mich, so ein Auto zu testen. Ich hatte den ganzen Tag ein Lächeln im Gesicht.“

Betreut wurde der Testtag vom Team Inter Europol Competition, das den Boliden eingesetzt und die drei Piloten unterstützt hat. Die deutsch-polnische Mannschaft gewann mit dem LMP3 Ligier im Winter die Asian Le Mans Series und bekam mit diesem Erfolg einen Startplatz für die 24 Stunden von Le Mans 2019. Beim Langstrecken-Klassiker wird Inter Europol Competition in der LMP2 Klasse zum ersten Mal an den Start gehen.

Letzte Beiträge

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*

code

Diese Webseite verwendet Cookies
Diese Webseite verwendet Cookies die die Funktionalitäten dieser Seite unterstützt. Weiter wird das Bewegungsverhalten auf unseren Seiten (auch für Dritte erkennbar) nachvollzogen. Dies ermöglicht uns die Erstellung interessengerechter Angebote auf pseudonymer Basis, d.h. eine Zuordnung zu einer bestimmten Person findet nicht statt. Mit Ihrer Bestätigung stimmen Sie dieser Vorgehensweise zu, der Sie jederzeit auch widersprechen können. Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Weitere Informationen

Diese Webseite verwendet Cookies, die die Funktionalitäten dieser Seite unterstützt. Weiter wird das Bewegungsverhalten auf unseren Seiten (auch für Dritte erkennbar) nachvollzogen. Dies ermöglicht uns die Erstellung interessengerechter Angebote auf pseudonymer Basis, d.h. eine Zuordnung zu einer bestimmten Person findet nicht statt. Mit Ihrer Bestätigung stimmen Sie dieser Vorgehensweise zu, der Sie jederzeit auch widersprechen können. Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich stimme zu