Meister 2019: Tomáš Pekař

Tomáš Pekař ist Meister im Renault Clio Cup Central Europe 2019. Beim Finale im belgischen Zolder münzte der Tscheche seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Niederländer Sebastiaan Bleekemolen um und feierte seinen zweiten Gesamtsieg nach 2017. Auf regennasser Piste gab sich Bleekemolen aber nicht kampflos geschlagen und gewann das erste Rennen souverän. Mit Platz eins in Lauf zwei verbuchte Sandro Soubek beim Finale seinen zweiten Saisonsieg.

Letztes Jahr war Tomáš Pekař (# 11, Carpek Service) vor dem Finale der Herausforderer von Sebastiaan Bleekemolen (# 1, Team Bleekemolen). Eine Hirnhautentzündung zwang Pekař damals allerdings zur kampflosen Aufgabe im Titelduell. Diesmal als Gesamtführender vor Bleekemolen zum Finale angereist, sicherte sich der Tscheche mit einem defensiven ersten Rennen und einem Podium im Finallauf seinen zweiten Titel im Renault Clio Cup Central Europe.

PEKAŘ UND BLEEKEMOLEN SEITE AN SEITE

Im ersten Rennen am Sonntagvormittag standen ausgerechnet beide Titelrivalen nebeneinander in der ersten Startreihe. Von der Pole Position stürmte Sebastiaan Bleekemolen sofort in Führung. Tomáš Pekař fiel dagegen deutlich zurück. Stattdessen setzte sich Melvin de Groot (# 69, Team Bleekemolen) auf Rang zwei hinter seinen Teamkollegen und fuhr dem Feld zusammen mit Sebastiaan Bleekemolen um fast zehn Sekunden davon.

ERSTER POKAL FÜR ADAM RZEPECKI

Hinter den beiden Niederländern freute sich Adam Rzepecki (# 34, Basenhurt A&T Racing Team) auf Platz drei über sein erstes Podium im Renault Clio Cup Central Europe. Hinter dem Polen kamen Marius Rauer (# 5, Team Bleekemolen) und Sandro Soubek (# 23, MAIR Racing Osttirol) auf den Rängen vier und fünf ins Ziel. Tomáš Pekař wurde dahinter nur Sechster.

Mit seinem fünften Saisonsieg und den Bonuspunkten für die Pole Position und die schnellste Rennrunde halbierte Sebastiaan Bleekemolen seinen Rückstand vor dem Finalrennen von 36 auf 18 Punkte. Noch dazu hatte der amtierende Champion erneut den besten Startplatz für den zweiten Lauf, während Pekař nur von Platz fünf ins Rennen ging.

SOUBEK GEWINNT FINALE, PEKAŘ HOLT TITEL MIT PODESTPLATZ

Sebastiaan Bleekemolen konnte die Gangart der Spitze im zweiten Rennen nicht mitgehen. Sein Teamkollege Melvin de Groot lag zunächst in Führung, verlor die Spitze aber noch in der Anfangsphase an Sandro Soubek. Der Österreicher bestimmte fortan das Rennen und gewann erstmals seit seinem Premierensieg in Zandvoort. Hinter Melvin de Groot konnte Tomáš Pekař den Meistertitel als Drittplatzierter auf dem Podium feiern. Kontrahent Sebastiaan Bleekemolen wurde Fünfter hinter Adam Rzepecki.

STUCKI GESAMTDRITTER, TEAM-TITEL FÜR BLEEKEMOLEN

Andreas Stucki (# 9, Stucki Motorsport) kam in beiden Rennen nicht über Rang neun hinaus. Melvin de Groot wurde dem Schweizer, trotz seiner zweiten Plätze, in der Punktetabelle aber nicht mehr gefährlich. Andreas Stucki ist damit Gesamtdritter hinter Pekař und Bleekemolen.

Mit seiner großen Punkteausbeute half Melvin de Groot allerdings, den Titel in der Team-Wertung für das Team Bleekemolen sicherzustellen.

Die Rookie- und Gentlemen-Wertungen waren bereits im Vorfeld zu den Gunsten von Szymon Jabłoński (# 66, BM Racing Team) respektive Sebastiaan Bleekemolen entschieden.

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