Pekař und Bleekemolen teilen sich Nürburgring-Siege nach sehenswerten Duellen

Tabellenführer Tomáš Pekař (Carpek Service) und Widersacher Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) sind die Sieger beim dritten Rennwochenende zum Renault Clio Cup Central Europe auf dem Nürburgring. Bei hochsommerlichen Temperaturen rund um den legendären Eifelkurs konnte Vorjahres-Champion Pekař seine Führung in der Meisterschaft ausbauen. Sandro Soubek (MAIR Racing Osttirol) verbuchte mit einem zweiten Platz sein bisher bestes Karriere-Ergebnis. Melvin de Groot (Team Bleekemolen) feierte mit zwei dritten Plätzen und zwei Siegen in der Gentlemen-Wertung eine gelungene Rückkehr in den Kult-Markenpokal. Kevin Hilgenhövel (ETH Tuning) und René Kircher (Carpek Service) fuhren ihre zweiten Siege in der Rookie-Wertung ein.

Im ersten Rennen am Sonntagmorgen schloss Sebastiaan Bleekemolen von Startposition drei schnell auf Polesetter Tomáš Pekař auf. Nach mehreren Führungswechseln lag der Niederländer Bleekemolen in der Schlussphase an der Spitze. Unter dem Druck des Tschechen drehte sich Bleekemolen in der Veedol-Schikane und sah anschließend als Siebter die Zielflagge. Pekař fuhr dagegen ungefährdet seinen dritten Saisonsieg ein.

BESTES KARRIERE-RESULTAT FÜR SOUBEK

Der zweite Platz ging an Sandro Soubek, der von Rang vier gestartet war. Nach Platz drei im vergangenen Jahr in Most markierte der zweite Podesterfolg das bisher beste Ergebnis für den einstigen Skirennläufer aus Österreich.

ENTSCHEIDUNG UM PLATZ DREI IN LETZTER KURVE

Kevin Landwehr (Schlaug Motorsport) lag kurz vor Schluss auf Kurs zu seinem ersten Podium im Renault Clio Cup Central Europe. Nach rundenlangem Kampf setzte Melvin de Groot allerdings in der letzten Kurve des Rennens die entscheidende Attacke, um sich noch Rang drei zu schnappen.

Hinter Landwehr belegte Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) Platz fünf vor dem zweiten Gentleman, Tomasz Magdziarz (BM Racing Team). Lisa Christin Brunner (BC Motorsport) erreichte Platz acht hinter Sebastiaan Bleekemolen. Von Startplatz 16 kämpfte sich Kevin Hilgenhövel auf Rang neun nach vorne und siegte damit bei den Rookies. Karol Urbaniak (BM Racing Team) fuhr von Platz 18 auf Rang zehn.

PEKAŘ UND BLEEKEMOLEN PRÄGEN AUCH RENNEN ZWEI

Von Startplatz drei setzte sich Sebastiaan Bleekemolen früh an die Spitze von Lauf zwei, doch Pekař schloss die Lücke wenig später. Zahllose spektakuläre Attacken blieben erfolglos. Das Rennen wurde schließlich hinter dem Safety Car beendet, um das mit Motorproblemen gestrandete Auto von Patricija Stalidzane (FSR Performance) sicher zu bergen. Damit war Sebastiaan Bleekemolens erster Saisonsieg besiegelt.

Sein zweiter Platz und die vergleichsweise geringe Punkteausbeute der Konkurrenz verhalfen Tomáš Pekař zu einem Vorsprung von 34 Punkten in der Gesamtwertung auf Sebastiaan Bleekemolen.

Mit einem weiteren dritten Rang in Lauf zwei beschloss Melvin de Groot seine erfolgreiche Rückkehr.

Nach Platz elf in Rennen eins betrieb Andreas Stucki (Stucki Motorsport) im zweiten Lauf mit Platz vier Schadensbegrenzung. Sandro Soubek wurde diesmal Fünfter.

HILGENHÖVEL NEUER ROOKIE-SPITZENREITER

Als Gesamtsechster gewann René Kircher die Rookie-Wertung. Der Neueinsteiger war erstmals von der Pole Position gestartet und konnte sich im Rennverlauf hinter der Feldspitze behaupten. Kevin Hilgenhövel belegte bei den Rookies diesmal Rang zwei und ist nun Tabellenführer der Sonderwertung für die höchstens 20-jährigen Neueinsteiger.

Ergebnis Rennen 1

Ergebnis Rennen 2

Gesamtwertung nach Rennen 2

Sonderwertungen nach Rennen 2

Live Streaming Rennen 1

Live Streaming Rennen 2

In zwei Wochen wird auf dem früheren Formel 1 Kurs von Zandvoort das vierte Rennwochenende ausgetragen.

Letzte Beiträge

Karol Urbaniak (BM Racing Team) hat die Rookie-Wertung im Renault Clio Cup Central Europe 2017 gewonnen. Fast ein Dutzend junger Piloten bekämpfte sich in der zurückliegenden Saison in dieser Sonderwertung für die unter 21-jährigen Neueinsteiger. Karol Urbaniak schien den Rookie-Titel schon verloren zu haben, bis sein Konkurrent, Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport), in der vorletzten Runde des Finalrennens ausschied und den Rookie-Gesamtsieg damit in die Hände seines polnischen Landsmanns legte.

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